Presse

FC Moers will den Brendow-Cup nicht rausrücken

Da ist das Ding: Der Brendow-Cup (Mitte) ist die begehrte Trophäe. Und so wie hier, nach dem Gewinn des Brendow Cups 2016, wollen die Moerser
Fechterinnen und Fechter mit Trainer Matthias Block (links) auch 2017 wieder jubeln.                                                                                     Foto:Jörg Stieren

 

 

Moers.   Bei diesem Turnier des Rheinischen-Fechter-Bundes geht es auch um Punkte für die Landesrangliste. Aber ausländische Teilnehmer mischen auch mit.

Natürlich machen die Ehrenamtlichen vom Fechtclub Moers sensationelle Brötchen und tolle Salate. Doch das kann nicht der Hauptgrund sein, warum die zweite Auflage des Brendow-Cups in Moers bei den Florett-Fechtern so beliebt ist und solch einen Zulauf verzeichnen kann. „Wir erwarten diesmal mehr als 300 Fechterinnen und Fechter im Enni-Sportpark-Rheinkamp“, jubelt Markus Tenbergen, Vorsitzender beim FC Moers. „Wir haben momentan etwa 40 Meldungen mehr als noch im vergangenen Jahr.“

Immerhin geht es bei diesem Turnier des Rheinischen-Fechter-Bundes für die Fechterinnen und Fechter um Punkte für die Landesrangliste – auf der eine gute Platzierung auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft sicherlich alles andere als hinderlich ist. Für Tenbergen ist es dann aber auch nicht verwunderlich, dass auch ausländische Teilnehmer in Moers dabei sind.

Uwe Zak

Pia Ueltgesforth überzeugt in Jena, sammelt Ranglistenpunkte

Der Moerser Nachwuchs präsentiert stolz die Pokale und das Bitterfelder Schwert: (von links) Nicole Hartfelder, Viviana Polotzek, Renee Oymann und
Amelie Wetzling.                                                                                                                                                                                                                                                                  Foto: Polotzek

 

Moers.   Konkurrenz belebt das Geschäft. Schön, wenn sie im eigenen Hause bleibt. Jedenfalls trifft das auf den Fechtclub Moers zu. In den Altersklassen.

Konkurrenz belebt das Geschäft. Schön, wenn sie im eigenen Hause bleibt. Jedenfalls traf das jetzt auf den Fechtclub Moers zu. Denn nach dem die A-Jugend Florettfechterinnen zuletzt in Jena erfolgreich waren, wollten die Älteren bei der Punktejagd im Internationalen Junioren Turnier an gleicher Stelle nicht schlechter abschneiden. Leider ohne Johanna Féron. „Sie ist noch verletzt“, so FCM-Trainer Matthias Block. „Bei Pia Ueltgesforth müssen wir sehen, wie sie den Umzug an die Tauber und die neuen Trainingsbedingungen verkraftet“, blickte er etwas unsicher auf seine zweite Top-Fechterin, die nun in Tauberbischofsheim am Olympiastützpunkt trainiert. Doch Blocks Sorgen waren unbegründet.

Los ging’s aber mit den Herren. Gregor Branscheid, Nils Fabinger und Niklas Stieren kamen überzeugend aus der Vorrunde. Im ersten k.-o.-Gefecht holte Stieren ein 15:12 gegen Gregor Schmitz-Hübsch aus Radebeul, Fabinger ein 15:4 gegen Carlo Klein aus Oelsnitz und Branscheid ein 15:2 gegen Marlon Erich aus Berlin. 15:2 stand es am Ende für den Moerser auf der Anzeigetafel. Doch in der Runde der besten 64 Fechter erwischte es Gregor Branscheid gegen Tom Gombos, Mitfavorit aus Tauberbischofsheim und Nils Fabinger gegen den späteren Dritten Markus Praus aus Berlin.

Uwe Zak

 

Renee Oymann vom Fechtclub Moers überrascht sie alle

Vier von zwölf Moerserinnen: (hinten von links) Emily Klockhaus, Merle Stieren, (vorne von links) Renee Oymann und Vivian Marie Hendler. Foto:Jörg Stieren

 

Moers.   Knapp 140 Fechterinnen aus der gesamten Republik treffen beim Fair-Resort-Cup in Jena aufeinander. Mit dabei, der junge Nachwuchs aus Moers.

Knapp 140 Fechterinnen aus der gesamten Republik trafen am vergangenen Wochenende beim Fair-Resort-Cup in Jena aufeinander. Es ging um Punkte für die Deutsche Rangliste der A-Jugendlichen. Der Fechtclub Moers stellte allein zwölf Fechterinnen bei diesem Traditionsturnier. Allerdings waren nur zwei Moerser Fechterinnen „echte“ A-Jugendliche. Alle anderen FC-Amazonen sind noch in der Altersklasse der B-Jugendlichen startberechtigt. Entsprechend niedrig setzte der Moerser Erfolgstrainer Matthias Block die Ziele für dieses Turnier.

„Die Mädchen sollen erst mal ein Gefühl für ein solch großes Turnier bekommen und das ein oder andere Gefecht gewinnen. Natürlich wäre es schön, wenn einige Mädchen die Hauptrunde erreichen würden“, so Block vor dem Wettkampf.

Schluss nach der Vorrunde

Nach der Vorrunde war dann auch Schluss für Stina Reimelt, Selma Lebbing und Vivian Marie Hendler. Wobei Selma Lebbing den Einzug in die k.-o.-Runde nur um drei Treffer verfehlte und Vivian Marie Hendler den Einzug um winzige zwei Punkte verpasste. Für die restlichen Fechterinnen ging es also in die k.-o.-Runde der letzten 128 Fechterinnen.

Merle Stieren, Viviana Polotzek und Amelie Wetzling unterlagen in ihren Gefechten und schieden aus dem Turnier aus. Emily Klockhaus, Celine Pachmann, Greta Jansen, Merle Ruers, Renee Oymann und die in Moers trainierende und für Düsseldorf startende Liliane Bätz erreichten die nächste Runde.

Emily Klockhaus musste sich in der Runde der letzten 64 Fechterinnen der Hanauerin Carla Zeyn mit 11:15 geschlagen geben. Auch Liliane Bätz unterlag ihrer Gegnerin Maria Adrian mit 12:15. Merle Ruers verlor gegen die Hamburger Fechterin Xenia Maul und Celine Pachmann hatte das Nachsehen gegen Elaine Szakacs aus Dresden.

Greta Jansen hingegen konnte nach einen ungefährdeten 15:9 Sieg über die Weinheimerin Celia Hohenadel für die nächste Runde planen. Genau wie Renee Oymann. Die junge Moerser Fechterin, die eigentlich ihr erstes B-Jugend Jahr absolviert, gewann mit 15:8 überraschend hoch gegen die an Nummer 12 gesetzte Emilia Keller aus Radebeul.

Spannung gegen Laura Adler

Somit standen zwei Moerser Fechterinnen in der Runde der besten 32 Fechterinnen. Hier war dann aber auch leider Schluss für die verbliebenen Moerser Akteure. Greta Jansen unterlag Malina Gröninger aus Hanau recht deutlich. Das Gefecht zwischen Renee Oymann gegen die Duisburger Fechterin Laura Adler hingegen gestaltete sich spannend.

Beide taktierten und niemand wollte so recht angreifen. So stand es nach neun Minuten 2:2 und eine Entscheidung in der Verlängerung mit Sudden Death musste her. Leider konnte Renee Oymann nicht den entscheidenden Treffer setzen. Sie bekam in der letzten Minute einen Treffer und musste das Gefecht mit 2:3 abgeben. „Unser Jüngsten haben heute hier eine starke Leistung gezeigt. Besonders für Renee freut es mich dass sie hier so weit gekommen ist“, so das positive Fazit von Trainer Matthias Block. Am Ende war es Rang 27 für Greta Jansen und Platz 31 für Renee Oymann.

In knapp zwei Wochen sind alle Moerser Fechterinnen und Fechter gefordert, wenn es darum geht vor heimischer Kulisse den Brendow-Cup erfolgreich zu verteidigen.

FCM-Ergebnisse: 40. Emily Klockhaus, 41. Liliane Bätz, 43. Celine Pachmann, 51. Merle Ruers, 71. Merle Stieren, 94. Viviane Polotzek, 109. Amelie Wetzling, 113. Vivian Marie Hendler, 115. Selma Lebbing, 132. Stina Reimelt.

Uwe Zak

Trotz guter Leistung keine Medaillen für den FC Moers

Renee Oymann (rechts) zeigte bei ihrer ersten deutschen Meisterschaft eine starke Vorstellung.
Am Ende belegte die Fechterin des FC Moers einen tollen fünften Platz. Foto: Jörg Stieren

Die Moerser B-Jugendlichen Fechterinnen bleiben bei den
Deutschen Meisterschaften in Halle an der Saale ohne Medaille.
Aber mit guten Ergebnissen.

Zwar gab es für die Moerser B-Jugendlichen Fechterinnen bei den deutschen Meisterschaften in Halle an der Saale keine Medaille, aber sie kehrten mit vielen guten Ergebnissen zurück in die ehemalige Grafenstadt. Eine insgesamt sehr gute Leistung zeigten die Mädchen des Jahrgangs 2004 bei ihren ersten deutschen Titelkämpfen. Bereits in der Vorrunde erzielten die Moerserinnen Renne Oymann, Maja Finke, Amelie Wetzling, Viviana Polotzek und Vivian-Marie Hendler gute Ergebnisse und zogen geschlossen in die Zwischenrunde ein.
Und auch die Zwischenrunde stellte keine Hürde dar und so zogen alle Moerser Mädchen in die K.-o.-Runde der besten 32 Fechterinnen ein. Viviana Polotzek, Vivian Marie Hendler, Amelie Wetzling und Maja Finke verloren dort ihr Auftaktgefecht und mussten somit in den Hoffnungslauf. Renee Oymann hingegen zeigte bei ihrem 10:0 über Anna-Lena Lucas aus Münster, dass mit ihr zu rechnen war. Für Vivian Marie Hendler und Amelie Wetzling kam im Hoffnungslauf das Aus, während sich Maja Finke und Viviana Polotzek mit Siegen wieder zurück ins Turnier brachten.

10:5-Sieg über Jasmin Fiedler

Für Vivian Marie Hendler reichte es in der Endabrechnung zu Platz 31, ihre Vereinskameradin Amelie Wetzling belegte Rang 25. Für Vivana Polotzek war nach einer Niederlage gegen Emma Palmert vom FC Tauberbischofsheim das Turnier ebenfalls beendet. Sie erreichte Rang 22. Nach einem 10:5-Sieg über Jasmin Fiedler aus Halle musste sich Maja Finke im anschließenden Gefecht der Stuttgarterin Lara Witt geschlagen geben. Das bedeutete ebenfalls das Turnieraus für Maja Finke auf Rang 15.
Renee Oymann hingegen zog nach einem 10:2 über Josefine Elisabeth Kretschmer aus Erfurt und einem 10:6 über Antonia Finkenstaedt vom FC Grunewald in die Runde der letzten acht Fechterinnen ein. Es fehlte also nur noch ein Sieg zur Medaille.
In dem hochdramatisches Gefecht, das beim Stand von 7:7 in die Verlängerung ging, musste nun der nächste Treffer entscheiden.
Und den setzte nicht die sympathische Moerserin, sondern ihre Gegnerin Luca Holland-Cruz aus Mannheim.
Auch wenn zunächst die Enttäuschung über diese knappe Niederlage überwog, so war es am Ende ein hervorragender fünfter Platz für Renee Oymann bei ihren ersten deutschen Meisterschaften.
„Unsere Kleinsten haben hier heute toll gekämpft und schöne Ergebnisse erzielt“, so Matthias Block, der Moerser Stützpunkttrainer.
Nicht ganz zufrieden war er allerdings mit dem Abschneiden der B-Jugendlichen im älteren Jahrgang 2003. Mit einigen Vorschusslorbeeren und dem Bronzemedaillengewinn von Emily Klockhaus aus dem vergangenen Jahr waren die Moerser Mädchen zumindest für vordere Platzierungen vorgesehen.
Daraus wurde allerdings nichts. Konnten in der Vorrunde noch alle Moerser Mädchen gute Ergebnisse erzielen, so zeigten sich in der Zwischenrunde schon einige Unkonzentriertheit. Für die Düsseldorferin Liliane Bätz, die zusätzlich beim Moerser Fechtclub trainiert, kam hier bereits das Aus auf Rang 38.

In den Hoffnungslauf

Alle weiteren Moerser Fechterinnen erreichten die K.-o.-Runde. Dort mussten die mitgereisten Moerser Eltern und der Moerser Trainer mit ansehen wie Emily Klockhaus, Lara Emma Bergmann und Merle Stieren ihre Auftaktgefechte verloren und so in den Hoffnungslauf mussten. Celine Pachmann hingegen setzte sich klar mit 10:2 gegen Marie Gröblehner durch und zog in die nächste Runde.
Lara Emma Bergmann verlor auch ihr zweites K.-o.-Gefecht und musste somit auf Platz 28 die Heimreise antreten. Merle Stieren und Emily Klockhaus hingegen nutzten den Hoffnungslauf um sich wieder in das Turnier zu bringen. Celine Pachman unterlag in ihrem nächsten Gefecht Leonie Hartmann und musste damit ebenfalls in die Trostrunde. Hier kam das überraschende Aus für Emily Klockhaus und Merle Stieren. Mit Platz 17 für Emily Klockhaus und Platz 22 für Merle Stieren konnten weder Trainer noch Sportlerinnen zufrieden sein.
Lediglich Celine Pachmann nutzte die Chance auf das Weiterkommen mit einem 10:1 über Isabell Salome Hönnger.
Aber auch für die letzte verbliebene Moerser Fechterin war nach dem Folgegefecht Feierabend. Gegen Lea Sophie Drescher setzte es eine 4:10 Niederlage. Dies bedeutete das Turnieraus auf Rang 13, was gleichzeitig die beste Platzierung einer Moerser Fechterin in dieser Altersklasse war. „Das Ergebnis liegt natürlich weit hinter den Erwartungen, spiegelt aber die zuletzt im Training gezeigten Leistungen wieder“, so ein sichtbar enttäuschter Trainer Matthias Block.

Mienen erhellen sich nicht

Auch am Folgetag sollte sich seine Miene nicht merklich erhellen. Beim Mannschaftswettbewerb, dem Länderpokal, gingen insgesamt 25 Mannschaften, darunter vier Teams aus dem Verband Nordrhein an den Start.
Viviana Polotzek und Amelie Wetzling starteten gemeinsam im Team Nordrhein IV. Die Jüngsten im Feld schlugen sich achtbar, schieden aber knapp nach der Vorrunde aus und belegten Rang 20.
Das Team Nordrhein II mit den Moerser Fechterinnen Renee Oymann, Maja Finke und Vivian Marie Hendler musste sich im ersten K.-o.-Gefecht dem späteren Siegerteam aus Baden-Nord geschlagen geben. Das reichte zu Platz 16 im Endklassement.
Für eine besonders positive Überraschung sorgte das Team Nordrhein II mit Lara Emma Bergmann und Liliane Bätz.
Sie konnten bei ihrem 39:38 Sieg einen der Turnierfavoriten, das Team aus Brandenburg, aus dem Turnier werfen und die Runde der letzten Acht erreichen. Dies schaffte auch die Mannschaft Nordrhein I mit den Moerser Fechterinnen Emily Klockhaus, Celine Pachmann und Merle Stieren.
Allerdings hatte das Team Nordrhein I schon in der Runde der letzten 16 unerwartete Schwierigkeiten beim 43:40 Sieg über die Vertretung aus Schleswig-Holstein. Und auch für das letzte verbliebene Team mit Moerser Beteiligung kam das Aus in der Runde der letzten Acht. Nordrhein 1 unterlag ebenfalls dem späteren Sieger aus Baden-Nord. Das bedeutete Rang sechs.

Wolfgang Jades

Johanna Féron belegt Rang 17

Die Moerserin erzielt die beste Deutsche Leistung bei der Kadetten-Weltmeisterschaft in Bulgarien.

Vor drei Wochen war der deutsche Florett-Nachwuchs erst bei den Europameisterschaft im blugarischen Plovdiv. Nun waren sie wieder dort, um an gleicher Stelle in den Altersklassen der Kadetten und Junioren um den jeweiligen Weltmeistertitel zu kämpfen. Für diese Welttitelkämpfe hatte sich Johanna Féron vom Fechtclub Moers in der Altersklasse der Kadetten qualifiziert. Nach Platz 34 bei der Europameisterschaft wollte Johanna Féron bei der Weltmeisterschaft auch noch einmal für das nächste Ausrufezeichen sorgen. Und das gelang ihr eindrucksvoll. Bereits in der Vorrunde konnte sie alle sechs Gefechte für sich entscheiden und erreichte damit souverän die K.o.-Runde. Für das erste K.o-Gefecht erhielt sie dank ihrer fehlerfreien Vorrunde ein Freilos. In ihrem ersten Gefecht in der K.o.-Runde ging es eher darum, die Nerven im Griff zu haben und vor solch einer Kulisse beim wichtigsten Turnier zu bestehen. Johanna Féron tat sich gegen die Rumänin Anca Saveanu etwas schwer, konnte am Ende aber das Gefecht mit 11:9 für sich entscheiden. Damit stand sie in der Runde der weltbesten 32 Fechterinnen und hatte ihren Europameisterschaftsplatz bereits verbessert.

Nun ging es gegen Cynthia Liu aus Kanada auf die Bahn. Konnte Johanna Féron zu Beginn das Gefecht noch offen halten, verlor sie im mittleren Gefechtsverlauf etwas die Linie. Die Kanadierin nutzte diese kurze Schwächephase um auf 10:5 davon zu ziehen. Das erhöhte natürlich den Druck auf Johanna Féron, die nun auf jeden Fall angreifen musste. Das tat sie und kam Punkt für Punkt näher. Am Ende reichte es dann aber doch nicht. 10:15 stand es gegen das Moerser Fechttalent, was das Aus bei dieser Weltmeisterschaft bedeutete. Am Ende war es Rang 17 für die sympathische Fechterin aus der Grafenstadt und damit die beste Platzierung einer deutschen Fechterin bei diesen Welt-Titelkämpfen. Mara Sophie Voeste aus Tauberbischofsheim kam auf Platz 25 und Karoline Schmitz vom OFC Bonn auf Rang 52. „Johanna hat eine perfekt Vorrunde hingelegt. Am Ende fehlte vielleicht die Kraft. Am Können lag es jedenfalls nicht“, so der Moerser Stützpunkttrainer Matthias Block der aufgrund einer Grippeerkrankung die Reise nicht antreten konnte und die Gefechte per Livestream verfolgte. „Ein tolles Ergebnis für Johanna und natürlich auch für den Fechtclub Moers“, freute sich Markus Tenbergen, der 1. Vorsitzende des FC Moers. Nun geht es für Johanna Féron noch um den deutschen Meistertitel bei den Florett-Juniorinnen. Der wird am 13. und 14. Mai im Enni-Sportpark in Moers vergeben.

(woja)

Moerserinnen im Fechtmekka

Johanna Fèron (rechts) schied bei den deutschen Meisterschaften der Aktiven in Tauberbischofsheim unerwartet früh aus. In der Runde der letzten 32 verlor sie.

Nach den deutschen Fecht-Meisterschaften der Aktiven war FCM-Trainer Matthias Block nicht zufrieden.

Im Fechtmekka Tauberbischofsheim trafen sich jetzt Deutschlands bester Florettfechterinnen und -fechter, um deutsche Meistertitel in der Altersklasse der Aktiven auszufechten. Für den Fechtclub Moers gingen Hannah Fenger, Johanna Féron, Luise Greiffer und Pia Ueltgesforth auf die Fechtbahnen, bei den Herren hatten sich Matthias Neuhaus und Nils Fabinger für die Einzelmeisterschaft qualifiziert.

Während Hannah Fenger und Johanna Féron auf Grund ihrer sehr guten Ranglistenplatzierung auf der deutschen Aktiven Rangliste von der Vorrunde befreit waren, ging es für Pia Ueltgesforth und Luise Greiffer bereits in der Vorrunde um eine gute Platzierung. Pia Ueltgesforth löste ihre Aufgabe hervorragend. Mit sechs Siegen und ohne Gefechtsverlust beendete sie die Vorrunde. Auch Luise Greiffer konnte mit vier Siegen in der Vorrunde zufrieden sein und erreichte damit klar die K.o.-Runde.

Alle vier Moerser Amazonen konnten ihr erstes K.o.-Gefecht gewinnen und so zog das Quartett des Moerser Erfolgstrainers Matthias Block in die Runde der besten 32 Fechterinnen ein. Luise Greiffer konnte gegen die favorisierte Leandra Behr vom FC Tauberbischofsheim, Nummer sechs der aktuellen deutschen Rangliste, das Gefecht lange offen gestalten, ehe sich Behr durchsetzen konnte. Etwas überraschend dagegen war das Ausscheiden von Johanna Féron gegen Anne Kirsch aus Weinheim. 11:15 stand es am Ende gegen die Europa- und Weltmeisterschaftsteilnehmerin aus Moers und das bedeutete das frühe Turnieraus. In der Endabrechnung belegte Luise Greiffer Rang 28, Johanna Féron erreichte Platz 17.

Zu allem Unglück kam es in der gleichen Runde auch noch zu einem rein Moerser Duell. Pia Ueltgesforth musste gegen Hannah Fenger ran. Die ehemalige Weltklassefechterin Hannah Fenger hatte sich intensiv auf die Titelkämpfe vorbereitet und möchte auch in der kommenden Saison wieder richtig angreifen. Dass sie bereits jetzt schon gut in Form ist zeigte sie bei ihrem 15:7-Sieg über ihre Vereinskameradin. Somit war Hannah Fenger die letzte Moerser Fechterin im Turnier, während es für Pia Ueltgesforth zu Rang 19 reichte.

Inder Runde der letzten 16 ging es für Hannah Fenger gegen die aktuelle Nummer zwei der deutschen Rangliste, Eva Hampel aus Tauberbischofsheim. Letztendlich konnte sich die Lokalmatadorin gegen Hannah Fenger durchsetzen, trotzdem war die Moerserin am Ende mit Rang 15 zufrieden.

Auch die Moerser Matthias Neuhaus und Nils Fabinger erreichten die Hauptrunde. Matthias Neuhaus konnte fünf von sechs Gefechten für sich entscheiden und Nils Fabinger reichten drei Siege zum Einzug in die K.o.-Runde. Hier kam für beide Moerser Fechter bereits das Aus.

Während Nils Fabinger als einer der jüngsten Starter im Feld, gegen seinen 18 Jahre älteren Konkurrenten Florian Kaufmann aus Heidenheim keine wirkliche Chance hatte, kam das Aus für Matthias Neuhaus etwas überraschend.

Konnte er in der Vorrunde den Tuttlinger Markus Zeller noch klar besiegen, so unterlag er ihm im K.o.-Gefecht recht deutlich. „Auch wenn wir drei Fechterinnen unter den Top 20 hatten, bin ich insgesamt nicht ganz zufrieden“, so der erfolgsverwöhnte Moerser Fechttrainer Matthias Block.

Der zweite Tag stand im Zeichen der Mannschaftsentscheidungen. Während es für die Moerser Damen, immerhin amtierender deutscher Vizemeister, schon mit einer Medaille zurück in die Grafenstadt gehen sollte, zählte für die Moerser das Dabeisein. Matthias Neuhaus, Niklas Stieren, Nils Fabinger und Gregor Branscheid vertraten die Moerser Farben. Durch drei, zum Teil hauchdünne, Niederlagen in den Vorrundengefechten, verpasste das Team aus Moers die Hauptrunde und belegte Rang 13. Die Moerser Damen Hannah Fenger, Luise Greiffer, Johanna Féron und Pia Ueltgesforth trafen in der Runde der letzten Acht auf die Mannschaft der TSG Weinheim. Bereits früh lagen die Moerser Mädchen fast aussichtslos mit elf Punkten zurück. Luise Greiffer brachte mit einer furiosen Aufholjagd die Moerser Damen wieder zurück in die Erfolgsspur. 13 Punkte konnte die Moerserin in ihrem dreiminütigen Gefecht gegen Maike Erhardt setzen. Im Anschluss siegte Hannah Fenger mit 4:0 über Leilani Hohenadel.

Damit lagen die Moerser Damen wieder mit einem Punkt in Führung. Nun musste Pia Ueltgesforth Nervenstärke zeigen. Und das tat sie. Angriff auf Angriff der Weinheimer Gegnerin Anne Kirsch wehrte sie ab. Nach Ablauf der letzten drei Minuten stand es 39:38 für den Fechtclub Moers, was den Einzug ins Halbfinale bedeutete.

Hier stand aber mit dem OFC Bonn ein Gegner auf der Bahn, der an diesem Tag eine Nummer zu groß war. Auch wenn die Moerserinnen sich nie aufgaben, mussten sie sich doch am Ende mit 39:45 geschlagen geben. Sie konnten aber im kleinen Finale noch immer um Bronze kämpfen. Gegen die Damen aus Leipzig gab es aber eine 33:45-Niederlage. So belegte Moers den undankbaren vierten Platz.

Wolfgang Jades

 

Glänzende Vorstellungen des Moerser Florett-Teams

Vivian Marie Hendler (rechts) vom Fecht-Club Moers greift hier mutig an.

Jeweils fünf Gold- und Silberpokale ist die tolle Ausbeute des FCM. Dazu gab es auch noch neun Bronzepokale. Eine tolle Ausbeute.

Beim internationalen Florett-Pokalturnier in Mülheim an der Ruhr sorgen die Moerser Starter wieder für einen regelrechten Pokalregen. Jeweils fünf Gold- und Silberpokale, sowie neun Bronzepokale nahmen die Fechterinnen und Fechter vom FC Moers in die Grafenstadt mit.

Gold ging an Celine Pachmann in der Altersklasse B-Jugend älterer Jahrgang. Merle Stieren und Emily Klockhaus erreichten in dieser Altersklasse jeweils die Bronzemedaille. Im jüngeren Jahrgang der B-Jugendlichen triumphierte Vivian Marie Hendler und sicherte sich ebenfalls die Goldmedaille. Neben ihr auf dem Podest und mit Bronze dekoriert stand Renee Oymann.

Gold für Alexander Hilbrandt

Im älteren Schülerjahrgang der Herren war es einmal mehr Alexander Hilbrandt der die Goldmedaille umgehängt bekam. Maximilian Jobst konnte sich hier über Rang drei und Bronze freuen. Im mittleren Schülerjahrgang der Mädchen kam es zu einem Moerser Finale.

Hier hatte Sophia Meißner das bessere Ende für sich, allerdings kann auch Eva Engler mit der Silbermedaille sehr gut leben. Bei den weiblichen Aktiven war Luise Greiffer nicht zu stoppen. Sie besiegte im Finale Lucie Neuhaus aus Duisburg und freute sich anschließend über die Goldmedaille.

Eva Engler wird erst im Finale gestoppt

Wie Eva Engler konnten sich auch weitere Moerser Fechter und Fechterinnen ins Finale gestoppt werden. Laureano Mehner unterlag in seinem Finalgefecht dem Burgsteinfurter Steffen Hoge. Nils Fabinger musste sich dem Bonner Internatsfechter Martin Wiemann geschlagen geben. Greta Jansen errang bei den Juniorinnen die Silbermedaille und Linn Marie Völker, die jüngste Moerser Fechterin zeigte mit ihrer Silbermedaille was sie in ihrer jungen Karriere schon beim Fechtclub Moers gelernt hat.

Bronze für Elin Victoria Heckes

In der gleichen Altersklasse gewann Elin Victoria Heckes die Bronzemedaille. Weiterhin wurden mit Bronze dekoriert: Merle Ruers und Gregor Branscheid bei den A-Jugendlichen, Finn Meyer-Ebert im mittleren Schülerjahrgang, Matthias Neuhaus bei den Aktiven und Nils Fabinger bei den Junioren.

„Das war ein rundum gelungenes Wochenende“, freute sich der Moerser Stützpunkttrainer Matthias Block über die zahlreichen Erfolge seiner Schützlinge. „Neben den vielen Pokalerfolgen freut es mich natürlich zu sehen, dass wir wieder in allen Altersklassen breiter aufgestellt sind. Viele unserer jungen Fechterinnen und Fechter haben diesmal das Podest nur knapp verpasst und mussten sich teileweise in vereinsinternen Duellen geschlagen geben. Auch das kann Ansporn für die Zukunft sein.“, so Markus Tenbergen, 1. Vorsitzender des Fechtclub Moers.

Erste deutsche Meistertitel werden vergeben

Am kommenden Wochenende stehen nun die ersten Entscheidungen um deutsche Meistertitel an. Für die Aktiven geht es nach Tauberbischofsheim. Die Moerser Farben werden dort bei den Damen Hannah Fenger, Johanna Féron, Pia Ueltgesforth und Luise Greiffer vertreten. Bei den Herren werden Matthias Neuhaus und Nils Fabinger die Fahrt an die Tauber antreten. Weitere Moerserinnen und Moerser könnten sich allerdings noch über die Nachrückerlisten qualifizieren.

Wolfgang Jades

Fechtclub Moers. Weinheim

Team des Fecht-Club Moers zeigt gute Leistungen

Alexander Hilbrandt und Maximilian Jobst vom Fechtclub Moers freuen sich über die Plätze fünf und sechs, die sie beim Turnier in Weinheim belegten.

Der jüngere Nachwuchs überzeugt beim Bergstraßenturnier in Weinheim mit eindrucksvollen Vorstellungen.
Laureano Mehner holt sich Gold.

Nach der Europa- ist vor der Weltmeisterschaft und so ging es für Johanna Féron bereits jetzt beim European U23-Circuit in Göppingen wieder um Punkte für die deutsche Rangliste. Neben Féron gingen vom Moerser Fechtclub noch Hannah Fenger, Greta Jansen und Pia Ueltgesforth auf Punktejagd im Feld der 70 Starterinnen aus sechs Ländern. Und es ging gut los für die Damen vom Moerserinnen.

Pia Ueltgesforth konnte alle Vorrundengefechte für sich entscheiden. Johanna Féron und Hannah Fenger mussten lediglich ein Gefecht abgeben und auch Greta Jansen konnte drei Gefechte auf der Habenseite verbuchen.

Auf Augenhöhe

Damit standen alle Moerser Mädchen in der K.o.-Runde, Pia Ueltgesforth gar mit einem Freilos für das erste Gefecht. Hier traf Greta Jansen auf Anne Kirsch von der TSG Weinheim. Jansen hielt das Gefecht lange auf Augenhöhe, musste sich am Ende allerdings geschlagen geben und schied damit auf Platz 42 aus dem Turnier aus.

Johanna Féron konnte Ainhoa Vogel vom FC Tauberbischofsheim bei ihrem 15:9 Sieg klar auf Abstand halten und auch Hannah Fenger zeigte beim 15:7 Erfolg über die Berlinerin Juliane Biedermann ihre Klasse. Somit standen drei Moerser Fechterinnen in der Runde der letzten 32 Fechterinnen.

Überraschendes Aus für Pia Ueltgesforth

Hier kam etwas überraschend das Aus für Pia Ueltgesforth, die sich der ältesten Starterin im Feld, Silke Weltzien aus München, mit 8:15 deutlich geschlagen geben musste und damit auf Rang 18 das Turnier beendete. Hannah Fenger hingegen zeigte beim 15:5 über Zsofia Posgay aus Stuttgart ein fehlerloses Gefecht, ebenso wie Johanna Féron bei ihrem 15:10 Erfolg über Erika Mai aus München.

In der Runde der besten 16 Fecherinnen kam das Turnieraus für Hannah Fenger. Sie unterlag Marike Wegener aus Leipzig,
konnte aber mit Platz elf zufrieden sein.

Johanna Féron traf in ihrem K.o-Gechtt auf die Ueltgesforth Bezwingerin Silke Weltzien. Féron hatte die richtigen Mittel,
um die Münchnerin in Schach zu halten und so stand Johanna Féron nach einem 15:10 Sieg in der Runde der letzten acht Fechterinnen.

Deutlicher 15:5-Sieg

Hier traf sie auf Marike Wegener, die zuvor Hannah Fenger aus dem Turnier warf. Auch gegen die Leipzigerin zeigte die Moerser Ausnahmefechterin ein fehlerloses Gefecht und siegte deutlich mit 15.5 und stand im Halbfinale. Gegen die ehemalige Junioren Weltmeisterin und mehrfache deutsche Meisterin aus Tauberbischofsheim konnte die über 20 Jahre jüngere Féron an diesem Tag allerdings nicht viel entgegen setzen. Während Bingenheiemer wenig später als Turniersiegerin Göppingen verlassen konnte,
wurde Johanna Féron mit einem hervorragenden dritten Platz belohnt.

Johanna Féron konnte sich mit diesem Ergebnis auf Platz 14 der Aktivenrangliste vorarbeiten.
Bei den Juniorinnen belegt die A-Jugendliche nach diesem Ergebnis Platz vier.
„Alle Mädchen haben heute hier toll gefochten und den Fechtclub Moers gut vertreten“, so der Moerser Stützpunkttrainer Matthias Block.

Kleiner Länderkampf mit Russland

Die Schülerinnen und Schüler, sowie die B-Jugendlichen Fechterinnen und Fechter des FCM vertraten die Moerser Farben beim Bergstraßenturnier in Weinheim eindrucksvoll. Traditionell kommen zu diesem Turnier auch die sehr starken Nachwuchsfechter und Fechterinne aus Russland und so war das Turnier auch ein kleiner Länderkampf.

Laureano Mehner war im jüngsten Schülerjahrgang nicht zu stoppen und holt sich Gold in seiner Altersklasse.
Bei den Schülerinnen mittlerer Jahrgang schaffte es Sophia Meißner auf’s Treppchen. Erst im Halbfinale wurde sie von der Russin Dinara Bairamova gestoppt.

Aus für Eva Engler in der Zwischenrunde

Eva Engler schied in der Zwischenrunde aus und erreichte Platz 14. Im jüngsten Jahrgang erreichte Katharina Hilbrandt Rang elf.
Alexander Hilbrandt auf Rang fünf und Maximilian Jobst auf Rang sechs verpassten im älteren Schülerjahrgang das Podest nur knapp.
Auch Simon Polotzek erreichte das Viertelfinale im mittleren Schülerjahrgang wo er gegen den späteren Sieger Linus Schulz aus Berlin ausschied. Er wurde Sechster.

Schluss im Viertelfinale war bei den weiblichen B-Jugendlichen im älteren Jahrgang für Emily Klockhaus auf Rang fünf und Lara Emma Bergmann auf Rang sieben. Im jüngeren B-Jugend Jahrgang konnte sich Renee Oymann auf Platz sechs vorfechten.

Wolfgang Jades

FC Moers, Johanna Feron

Johanna Féron vom FC Moers zeigt sich ein wenig enttäuscht

Johanna Féron (2. von links), hier im Kreise der deutschen A-Jugend Mannschaft, die Platz neun in der Team-Wertung belegte. Im Einzel kam Johanna Féron auf Platz 34.

Moers.   Nicht gut verlief für die Moerser Fechterin Johanna Féron die Europameisterschaft der Kadetten im bulgarischen Ploviv. Doch der Start war prima.

Nicht ganz nach Wunsch verlief für die Moerser Fechterin Johanna Féron und deren Moerser Stützpunkttrainer das Unternehmen Europameisterschaft der Kadetten im bulgarischen Ploviv. Dabei begann alles nach Plan. Mit einer guten Vorrunde und fünf Siegen aus sechs Gefechten verschaffte sich Johanna Féron eine sehr gute Ausgangsposition für die anschließenden K.o.-Gefechte.

Eine sehr gute Ausgangsposition

Jedoch konnte sie diese aber nicht nutzen und so verlor sie bereits das erste K.o.-Gefecht gegen die Spanierin Ariadna Castro deutlich mit 9:15. Das war das Aus im Turnier und bedeutete Rang 34 für die Fechterin aus der Grafenstadt. Auch wenn sie damit an diesem Tag zweitbeste deutsche Fechterin war, waren sie im Lager der Moerser nicht wirklich zufrieden.

„Dass heute keine deutsche Fechterin den Sprung unter die Besten 32 Fechterinnen Europas geschafft hat, ist natürlich ein wenig enttäuschend. Das Ergebnis zeigt uns aber auch, dass Länder in der europäischen Spitze angekommen sind, die wir bisher nicht so stark eingeschätzt haben“, so der Moerser Erfolgstrainer Matthias Block.

Keine deutsche Fechterin unter den Besten 32

Allerdings bestand noch die Hoffnung auf die Mannschaft, die mit den Fechterinnen Johanna Féron, Karoline Schmitz (OFC Bonn), Mara Sofie Voeste und Aliya Dhuique-Hein (beide FC Tauberbischofsheim) um Europameisterschafts-Ehren auf die Bahn ging.

Aber auch hier wurde es nichts mit einer Medaille. Bereits in der ersten Runde ging es gegen die starken Italienerinnen, die ihrem Anspruch auf den EM-Titel mehr als gerecht wurden. Gegen die späteren Europameistermannschaft aus Italien gab es eine klare 20:45-Niederlage.

Platz acht mit zum Teil deutlichen Siegen im Team

Somit war im besten Fall Platz neun für die Deutsche Vertretung machbar. Dies schafften die Mädchen auch. Mit zum Teil deutlichen Siegen gegen die Vertretung aus Dänemark (45:23), Großbritannien (45.34) und Lettland (40:35) wurde das Team um Johanna Féron Achter.

„Das war mehr als Pech, gleich in der ersten Runde gegen den Turnierfavoriten auf die Bahn zu müssen“, haderte Trainer Block etwas mit der Auslosung. Nun heißt es, die Erfahrungen aus der EM zu besprechen, zu trainieren und dann in drei Wochen wieder anzugreifen wenn es an gleicher Stelle in Plovidiv um den Weltmeistertitel geht.

Wolfgang Jades

fechtclub moers, johanna feron

Fechtclub Moers drückt Johanna Féron ganz feste die Daumen

In der Sparkassen-Fechtarena vom Fechtclub Moers haben die Vereinsmitglieder jetzt Johanna Féron (vorne, 3. von links) verabschiedet. Mit dabei waren auch Matthias Block, der Moerser Stützpunkttrainer (vorne, 2. von rechts) und die beiden Assistenztrainer Matthias Neuhaus (vorne, rechts) und Hannah Fenger (hinten, zwischen Block und Neuhaus).

 

Das Moerser Top-Duo Pia Ueltgesforth und Johanna Féron wollte im italienischen Udine Weltranglistenpunkt sammeln. Und in Düsseldorf ging’s rund.

Als die beiden Moerser Top-Fechterinnen Pia Ueltgesforth und Johanna Féron im italienischen Udine Weltranglistenpunkt sammeln wollten, kämpften die Aktiven, Junioren und A-Jugendlichen in Düsseldorf auf der Landesmeisterschaft der Mannschaften.

War das Alpe Adria Turnier in Udine für Johanna Féron als Trainingseinheit für die Europameisterschaft gedacht, wollte Pia Ueltgesforth dort in ihrem ersten Juniorenjahr auf der Rangliste nach oben klettern. Beide Top-Florettfechterinnen aus Moers siegten zweimal in der Vorrunde und zogen in die Hauptrunde ein. Da traf Johanna Féron dann auf Leonie Ebert, Ranglistenerste aus Tauberbischofsheim und spätere Siegerin dieses Weltcups – und unterlag. Pia Ueltgesforth hatte gegen die Italienerin Elena Tangherlini keine Chance. So wurde Ueltgesforth 52. und Féron kam auf den 54. Platz.

Drei Landesmeistertitel im Team

Drei Landesmeistertitel und drei Vizetitel holten dagegen die Moerser Teams in Düsseldorf bei sechs Entscheidungen im Florettfechten bei den Landesmeisterschaften. Bei den Aktiven-Herren siegte die Moerser Mannschaft mit Nils Fabinger, Niklas Stieren, Gregor Branscheid und Matthias Neuhaus unter anderem deutlich gegen den OFC Bonn, gegen Duisburg und Düsseldorf. Dabei war mit Matthias Neuhaus nur ein „echter“ Aktiver im Team, der Rest darf zum Teil noch in der A-Jugend starten.

Bei den Aktiven-Damen gewannen Luise Greiffer, Merle Ruers, Greta Jansen und Annabelle Charlotte Peters für den FC Moers. Auf dem Weg zum Gold hatten sie lediglich beim 45:40 gegen den OFC Bonn etwas Mühe. Eintracht Duisburg und Bayer Leverkusen wurden teilweise mit mehr als 20 Punkten Vorsprung dominiert.

Mit Emily Klockhaus für Luise Greiffer startete dieses Moerser Team dann noch bei den Juniorinnen – und wurde mächtig gefordert. Am zweiten Tag war die Luft leider raus, für die Mannschaft vom FC Moers reichte es aber immer noch zum Titel des Rheinischen Vizemeisters. Genau wie für die männlichen Junioren mit Justus Dickel, Nils Fabinger, Niklas Stieren und Gregor Branscheid, die diesmal knapp dem OFC Bonn unterlegen waren, sowie der A-Jugend-Mannschaft mit Fabian Heuser, Nils Fabinger, Niklas Stieren und Gregor Branscheid.

Moerser Mannschaften dominieren

„Das ist schon sehr bemerkenswert, wie unsere Mannschaften hier zum Teil dominiert haben“, freute sich auch der Matthias Block, der Moerser Stützpunkttrainer nach dem Turnier. „Und das, bei zum Teil drei Starts in verschiedene Altersklassen.“

Dabei fehlten in Reihen der Moerser sogar noch Hannah Fenger, Pia Ueltgesforth und Johanna Féron. Doch das kompensierten die „jungen Wilden“ vom Moerser Nachwuchs erstklassig.

Uwe Zak