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Greta Jansen holt Bronze in Jena

Für die Damen und Herren der Altersklasse U20 zum zweiten Turnier in Jena innerhalb einer Woche.

Am Samstag gingen in Jena die Herren auf die Bahn. Besonders gespannt war man im Lager der Moerser Verantwortlichen natürlich auf das Abschneiden von Nils Fabinger. „Nils ist nun in seinem ersten U20 Jahr. Da hängen die Trauben vielleicht noch etwas hoch“, so der Moerser Trainer Saeid Nourouzi vor dem Turnier. Des weiteren gingen Niklas Stieren, Gregor Branscheid sowie die jüngeren Fechter Alexander Hilbrandt, Simon Polotzek und Nick Emde-Marbach für den Fechtclub Moers auf Punktejagd im Feld der 136 Starter.

Alle Moerser Fechter erreichten die KO Runde. Während Nils Fabinger für das erste KO Gefecht ein Freilos erhielt, war für Alexander Hilbrand, Simon Polotzek und Nick Emde-Marbach nach dem ersten KO Gefecht das Turnier beendet. „Die Jungs haben es alle in die Hauptrunde geschafft. Das ist schon ein toller Erfolg“, so Trainer Nourouzi, schließlich sind alle drei noch in jüngeren Starterklassen startberechtigt. Niklas Stieren hingegen kam mit einem 15:10 Sieg über Nils Grun aus Berlin in die nächste Runde. Auch Gregor Branscheid, der dem Stuttgarter Vincent Wagner bei seinem 15:3 Sieg keine Chance ließ, erreichte die Runde der letzten 64 Fechter.

Gregor Branscheid musste sich nun dem Bonner David Liebscher entgegen stellen. Am Ende siegt der Bonner Fechter deutlich und Gregor Branscheid beendete das Turnier auf Rang 54. Und, auch für Niklas Stieren war an dieser Stelle das Turnier beendet. Er unterlag ebenfalls einem Bonner Fechter und landete auf Rang 48.

Für Nils Fabinger ging es erwartungsgemäß eine Runde weiter. Allerdings zeigte er bei seinem knappen 15:12 Sieg über Benedikt See aus Tauberbischofsheim ungewohnte Schwächen. Das endgültige Aus ereilte Nils Fabinger dann in der Runde der letzten 32 Fechter. Dort traf er wieder auf einen Tauberaner und wieder war das Ergebnis 15:12. Diesmal allerdings gegen den Moerser Fechter, der damit das Turnier auf Rang 17 abschloss.
„Eine Runde weiter wäre für Nils sicherlich drin gewesen aber die Saison ist noch jung“, so Trainer Nourouzi nach dem Turnier.

Am Sonntag gingen dann die Damen an den Start. Und, auch hier sollten die jungen Moerser Fechterinnen eine Chance bekommen sich auf einem großen Turnier zu bewähren. Neben den Routiniers Greta Jansen und WM Teilnehmerin Renee Oymann gingen Amelie Wetzling, Eva Engler, Vivian Marie Hendler, Stina Reimelt, Nicole Hartfelder, Viviana Polotzek, Emily Klockhaus, Merle Ruers und Celine Pachmann an den Start.

Nach der Vorrunde musste lediglich Amelie Wetzling die Segel streichen. Für alle anderen Mädchen ging es in die KO Runde.

Dort kam dann das Aus für Vivian Marie Hendler, Eva Ebgler und Stina Reimelt. Nicole Hartfelder dagegen konnte ihre Gegnerin mit 15:13 bezwingen und so in die Runde der letzten 64 Fechterinnen einziehen. Auch Merle Ruers ,die durch ihre durchwachsene Vorrunde gleich eine schwere Gegnerin bekam, konnte ihr Gefecht siegreich gestalten. Viviana Polotzek besiegte die Bremerin Marie Neumann. Die weiteren Moerser Fechterinnen hatten ein Freilos und zogen so gleich in die nächste Runde ein. Emily Klockhaus unterlag hier etwas überraschend der Hanauerin Marie Schmidt. Nicole Hartfelder hatte gegen die weit höher platzierte Carlotta Sophie Morandi aus Berlin das Nachsehen und auch Viviana Polotzek musste sich nach großem Kampf der Weinheimerin Liliane Hassinger geschlagen geben. Während Renee Oymann und Greta Jansen problemlos die nächste Runde erreichten, machten es Celine Pachmann und Merle Ruers mit 15:14 Siegen über ihre Kontrahentinnen besonders spannend.

Damit waren noch 4 Moerser Fechterinnen in der Runde der letzten 32 Fechterinnen.

Merle Ruers machte es auch hier wieder besonders spannend. Diesmal leider mit dem schlechteren Ende. Sie unterlag Linda Sterzik aus Dresden mit 14:15 was am Ende Rang 32. hieß. Celine Pachmann musste sich der Weinheimerin Malina Gröninger geschlagen geben was für sie Platz 23 bedeutete. Renee Oymann und Greta Jansen erreichten dagegen relativ locker die Runde der Top 16. Hier kam dann das Aus für Renee Oymann. Sie beendete das Turnier auf Rang 15. Greta Jansen war aber wieder nicht zu schlagen ein 15:10 über die Bonnerin Ainoha Vogel bedeutete den Einzug in die Runde der besten 8 Fechterinnen. Und, auch hier ließ sie gegen Anna Zoni aus Tauberbischofsheim beim 15:8 Sieg nichts anbrennen. Bronze war damit sicher. Allerdings verletzte sich Greta Jansen während des Gefechtes so stark, dass sie das Halbfinale nicht mehr antreten konnte. Mit Rang drei, der ihr gleichzeitig die Fahrkarte zu den anstehenden Weltcups sichert, waren aber sowohl Sportlerin als auch das Trainerteam mehr als zufrieden. „Greta war heute unschlagbar“ So Trainer Matthias Neuhaus freudestrahlend. „Aber auch alle anderen Mädels warne heute klasse. Das zu diesem Saisonzeitpunkt ist schon enorm“, so der Moerser Trainer.

Moerser Fechterinnen und Fechter überzeugen in Münster

Die Moerser Erfolgstrainer Saeid Nourouzi und Matthias Neuhaus mit den erfolgreichen Moerser Damen der U17. (vlnr: Vivian Marie Hendler, Sophia Meißner, Viviana Polotzek, Eva Engler und Nicole Hartfelder) Photo Inge Engler

 

Nur eine Woche nach der erfolgreichen Verteidigung des Brendow Cups in Moers, ging es für die Nachwuchsfechter aus der ehemaligen Grafenstadt nach Münster, wo das erste gemeinsame Ranglistenturnier des Rheinischen und Westfälischen Fechterbundes stattfand. „Wir freuen uns auf dieses gemeinsame Turnier, können doch gerade unsere Jüngsten ihre Leistungen auch mal mit einer größeren Anzahl von Gegnerinnen und Gegnern unter Beweis stellen“, so der Moerser Nachwuchstrainer Saeid Nourouzi vor dem Turnier.

Und, die Sportlerinnen und Sportler vom Fechtclub Moers zeigten sich in Münster wieder einmal bestens aufgelegt. Am Ende gingen bei den insgesamt 12 Einzelentscheidungen 8 Goldmedaillen, 6 Silbermedaillen und 11 Bronzemedaillen an den Fechtclub Moers.
Ganz oben auf den Treppchen standen unter anderem Nicole Hartfelder in der Altersklasse U15, Simon Polotzek in der U 17, Laureano Mehner in der U 13, Mit Silber dekoriert wurden Eva Engler in der Altserklasse U15 und über Bronze freuten sich Luise Greiffer bei den Seniorinnen, Merle Ruers und Renee Oymann in der Altersklasse U20, Nick Emde-Marbach in der U17 und Jan Wohlgemuth in der U13.

Die Dominanz der Moerser Fechterinnen und Fechter war gleich über mehrere Altersklassen hinweg zu sehen. Standen in vielen Altersklassen doch fast ausschließlich Sportlerinnen und Sporter vom Fechtclub Moers auf dem Podest. Bei den Herren standen mit Niklas Pagenkopf (Gold), Linus Kleffmann (Silber) und Maximilian Schorn (Bronze) gleich drei Moerser Fechter auf dem Treppchen. Das gleich Bild war dann auch bei den Mädchen der U13 zu sehen. Gold ging hier an Linn Marie Völker, Ariane Hartmann belegte Rang zwei und Franziska Schomaker konnte sich über Bronze freuen. Gleich vier Moerser Fechterinnen besetzten in der Altersklasse U17 das Siegerpodest. Gold ging hier an Viviana Polotzek, Silber an Sophia Meißner und die Bronzemedaille teilten sich Eva Engler und Nicole Hartfelder. In der jüngsten Altersklasse, der U11 ging Gold an Evelina Latipova, Silber an Katharina Hilbrandt und Bronze an Teresa Abendroth. Gleiches Bild bei den U15 Herren. Hier holte sich Simon Polotzek die zweite Goldmedaille an diesem Wochenende. Neben ihm stand der mit Silber dekorierte Moerser Nick Emde-Marbach und auch Alexander Hilbrandt konnte mit einer Bronzemedaille zurück zur Fechtarena reisen.

„Es war schön zu sehen wie konzentriert und diszipliniert unsere Mannschaft hier aufgetreten ist. Das macht mich sehr stolz und froh und zeigt, dass sich die viele Arbeit lohnt“, so Trainer Sourouzi nach dem Turnier.

Uwe Zak

Der Wanderpokal wandert nicht und bleibt in Moers

Moers. Auch wenn er eigentlich ein Wanderpokal ist, blieb der Brendow-Cup bisher immer in Moers. Daran hat sich auch im vierten Jahr seines Bestehens nichts geändert. Wieder einmal verteidigte der Fechtclub Moers den Pokal beim heimischen Turnier. Nach zwei Wettkampftagen in der Sporthalle der Heinrich-Pattberg-Realschule hatten die Moerser in der Gesamtwertung die Nase vorne. Der Pokal darf nun also ein weiteres Jahr an seinem angestammten Platz in der Vereins-Vitrine stehen. Insgesamt holten die Moerser Fechter 39 Punkte in der Gesamtwertung. Damit standen sie vor dem OSC Bonn mit 16 Punkten und dem drittplatzierten Holland Schermen mit sieben Punkten. Zusätzlich strichen die Moerser in zwölf Einzelentscheidungen satte sechs Gold-, vier Silber- und 13 Bronzemedaillen ein. Ein gelungener Auftakt zur noch sehr jungen Fechtsaison.

Insgesamt starteten fast 300 Florettfechter in Moers. Mit von der Partie waren neben Vereinen aus ganz Deutschland auch Mannschaften aus Belgien und den Niederlanden, um in Moers um den begehrten Pokal und den Sieg in den einzelnen Altersklassen zu fechten.

Neue Altersklassen
Dort gab es zu dieser Saison einige Neuerungen. Die Altersklassen sind umstrukturiert und zum Teil zusammengelegt worden. Aus ehemals elf Altersklassen in der Jugend sind fünf geworden. Dadurch wurde die Konkurrenz in den einzelnen Klassen größer und junge Fechter können sich gleich mit Älteren messen.

,,Für viele unserer Jüngsten war das ihr erstes Turnier. Gleich gegen ältere und erfahrenere Fechter anzutreten ist da natürlich aufregend“, sagt Markus Tenbergen, 1. Vorsitzender des Fechtclubs Moers. Einer dieser jungen Moerser Fechter konnte in der U11 dann auch gleich jubeln.

Der zehnjährigen Moerser Niklas Pagenkopf setzte sich im Finale souverän mit 10:5 gegen Julian Richard Grebing aus Marburg durch. Auch für Linus Kleffman vom FCM lief es richtig gut. Der mit acht Jahren jüngste Teilnehmer erreichte das Halbfinale und wurde am Ende Dritter neben seinem Vereinskollegen Maximilian Schorn.

Insgesamt waren über 30 Moerser Fechter am Start. So viele wie noch nie. Das breit aufgestellte Team war im Vorfeld von den FCM-Trainern Saeid Nourouzi und Matthias Neuhaus ausgezeichnet vorbereitet worden und das obwohl es im Trainerstab Ausfälle zu vermelden gab. Matthias Block wird, wie berichtet, nach seiner Operation noch eine Weile ausfallen.

Einmal Gold und einmal Bronze
Bei den Senioren, in der früheren Einteilung noch als Aktive bezeichnet, holte der Moerser Top-Fechter Nils Fabinger vom FC Moers Bronze. Im Halbfinale war er am späteren Sieger Justin Arndt vom Quernheimer FC gescheitert.

Noch erfolgreicher war er in der Altersklasse darunter. In der U20 wurde er Erster. Mit diesem starken Ergebnis und zwei Medaillen war er der erfolgreichste Moerser Fechter.

Unterm Strich können die Moerser mehr als nur zufrieden mit dem Ergebnis sein. Das unbedingte Ziel den Pokal nicht aus der Hand zu geben haben sie mit Leichtigkeit und einem neuen Rekordvorsprung von beachtlichen 23 Punkten gemeistert.

„Sehr glücklich mit dem Turnier“
,,Insgesamt sind wir sehr glücklich mit dem Turnier. Auch unsere Gäste sind zufrieden. Der Ablauf hat hervorragend geklappt. Wir haben den Zeitplan nahezu perfekt eingehalten“, muss am Ende der Vereinsvorsitzende Markus Tenbergen auch etwas schmunzeln.

Auch organisatorisch konnte sich das Turnier also wieder einmal sehen lassen. Viele Freiwillige aus dem Verein halfen beim Auf- und Abbau und verpflegten Zuschauer und Sportler. Dabei gingen in diesem Jahr insgesamt rund 550 belegte Brötchen über die Theke. Ebenfalls ein neuer Rekord.

Weiter geht es für die Moerser Fechter schon nächste Woche. Beim NRW-Turnier in Münster sind dann viele der jungen Fechterinnen und Fechter dabei, die beim Brendow-Cup ihr Debüt hatten. ,,Viele von den Kleinen haben sich heute schon wirklich gut geschlagen. Ich bin gespannt wie sie sich in Münster anstellen“, lobte Tenbergen. Für die Älteren geht es in zwei Wochen in Jena weiter.

Uwe Zak/NRZ

Vorbericht Brendow Cup 2019

Moers. Die Sommerpause ist vorbei, die Fechtsaison 2019/2020 startet und in Moers findet gleich das erste Saisonhighlight statt.

Bei der dritten Ausgabe des Brendow Cups in der Sporthalle der Heinrich-Pattberg Realschule stehen sich am 7. Und 8. September wieder über 250 Florettfechterinnen und -fechter in allen Altersklassen gegenüber. „In dieser Saison wird zum ersten Mal in den neuen Altersklassen gestartet, da ist die Aufregung, gerade bei den Jüngsten natürlich sehr groß“, so der Moerser Fechttrainer Saeid Nourouzi.

Mit Beginn dieser Saison sind einige Altersklassen zusammen gezogen worden. Effekt ist, neben größeren Startergruppen, auch die Möglichkeit  sich gleich mit älteren Fechterinnen und Fechtern zu messen, was bisher erst zwingend ab der A-Jugend möglich war.

„Unsere Fechterinnen und Fechter gehen gut vorbereitet in die neue Saison, Angst braucht da niemand haben“, so Trainer Nourouzi, der, zusammen mit seinem Trainerkollegen Matthias Neuhaus, die Kinder in der letzten Ferienwoche mit intensivem Konditionstraining auf die kommende Saison vorbereitet hat.

Einziger Wehmutstropfen zu Beginn der Saison ist der krankheitsbedingte Ausfall von Trainer Matthias Block. „Er soll sich erst einmal erholen und wird uns daher vermutlich eine länger Zeit nicht zur Verfügung stehen“, so Markus Tenbergen, 1. Vorsitzender des Fechtclubs Moers. Starke Rückenbeschwerden haben beim Stützpunkttrainer eine Operation unausweichlich gemacht. „Natürlich ein schwerer Schlag so kurz vor Saisonbeginn aber unser beiden Trainer werden zusammen mit Greta Jansen (die im Moerser Fechtclub ihr FSJ durchführt) für einen reibungslosen Trainingsablauf sorgen“, so Tenbergen weiter.

Zum Brendow Cup sind, neben den lokalen Fechterinnen und Fechtern aus Duisburg, Düsseldorf, Bonn und Düren, auch wieder zahlreiche Sportler aus der gesamten Republik, darunter Bremen, Hamburg, Cottbus und den Nachbarländern Belgien und Niederlande vertreten. „Wir rechnen wieder mit insgesamt mehr als 250 Teilnehmern“, so Tenbergen. Auch der langjährige Sponsor und Turnier-Namensgeber, die Firma Brendow aus Moers erwartet mit Spannung die dritte Auflage des Turniers. „Als Sponsor und  Moerser Unternehmen macht es uns natürlich auch etwas stolz zu sehen, wie sich der Fechtclub Moers in den letzten Jahren zum erfolgreichsten Florettfechtclub der Republik entwickelt. Da unterstützt man natürlich gern“, so Hans-Dieter Holthuis, Geschäftsführer beim Unternehmen Brendow Web & Print.

Der Fechtclub Moers wird mit über 30 eigenen Fechterinnen und Fechtern an den Start gehen. „So ein großes Starterfeld aus der eigenen Reihe hatten wir noch nie“, freut sich Tenbergen über die Erfolgreiche Arbeit seines Trainerteams. Und, natürlich möchte der Fechtclub Moers auch nach der dritten Ausgabe des Brendow Cups wieder den begehrten Wanderpokal in die heimische Vitrine stellen. Das wollen aber auch viele andere Vereine. Los geht es am 07.09. um 9 Uhr. Am 08.09. gegen 18 Uhr wird dann der diejährige Brendow Cup Gewinner feststehen. Bis dahin gibt es über beide Tage insgesamt 12 Einzelentscheidungen von der Altersklasse der U11 bis zu den Senioren. Für die Verpflegung ist wieder einmal gesorgt und der Eintritt in die Sporthalle der Heinrich-Pattberg Realschule ist frei.

Nachwuchs vom FC Moers holt fünf von sechs Landestiteln

Laureano Mehner (links) setzte sich im vereinsinternen Finalduell gegen Henrik Barby durch. Foto: Nicole Jobst

 

Moers. Wenn momentan die Mitglieder vom Fechtclub Moers irgendwo ihr Florett auspacken, haben sie am Ende auch immer irgendetwas gewonnen. Das machte jetzt sogar der junge Nachwuchs vom FCM. Denn im Kampf um die Nordrhein-Westfalen-Meisterschaften traten die Schülerjahrgänge U10, U11 und U12 sowohl bei den Mädchen als auch den Jungen im Einzel und mit der Mannschaft in Bochum an. Zusätzlich suchten noch die U13/U14-Mannschaften den Landesmeister.

Am Ende sprangen für den FC Moers von sechs möglichen gleich fünf Titel und etliche Platzierungen heraus.

Gold, Silber und Bronze

So staubten in der jüngsten Altersklasse die U10-Fechterinnen Gold, Silber und Bronze ab. Evelina Latypova wurde NRW-Meisterin, Fiona Westerhoff Zweite und Theresa Abendroth Dritte. Wäre mehr Platz auf dem Podest gewesen, hätte Viktoria Schomaker auch noch draufgepasst. Sie wurde aber „nur“ Sechste. Die U10-Jungs machten es genauso: Niklas Pagenkopf ist der neue NRW-Meister, Maximilian Schorn der Vize, Philipp Dörpinghaus wurde Dritter und Lukas Schneider Sechster.

Nur die U11-Mädels blieben ohne Meistertitel. Den schnappte sich der OFC Bonn. Lena Gutzke musste sich im Finale geschlagen geben, kann aber auf Silber stolz sein. Lena Kosin wurde Vierte, Ena Lavinia Isimat-Marin feierte in Bochum Premiere bei einem großen Turnier und wurde Elfte. Die U11-Jungs machten es aber doch etwas besser. Mit Maximilian Jobst stand schließlich erneut ein Moerser ganz oben auf dem Treppchen, er war einfach nicht zu schlagen. Turnier-Premiere feierte in der gleichen Altersklasse dann auch noch Jan Lasse Klitzing, der auf den zehnten Platz kam. Die Finalgefechte bei den U12-Mädchen und -Jungen machten schließlich wieder Mitglieder vom FC Moers unter sich aus. Bei den Mädels setzte sich Ariane Hartmann so gegen Linn Marie Völker durch. Franziska Schomaker wurde schließlich noch Achte in der Altersklasse.

Bei den Jungs der U12 hatte im vereinsinternen Duell Laureano Mehner vor Henrik Barby das bessere Ende für sich, ist nun NRW-Meister. Jan Wohlgemuth rundete den Triumph als Siebter der Altersklasse noch ab.

„Geordnetes Durcheinander“

Ein „geordnetes Durcheinander“ gab es einen Tag später bei den U13- und U14-Mannschaftsentscheidungen. Geordnet, weil es geplant war; Durcheinander deshalb, weil sowohl die beiden Altersklassen als auch Mädchen und Jungs gemischt und zusammengelegt worden waren.

Für den FC Moers traten zwei Teams an: Simon Polotzek, Nick Emde-Marbach, Emmanuel Hagene und Alexander Hilbrandt bildeten Moers I, Finn Meier-Ebert, Eva Engler, Nicole Hartfelder und Sophia Meißner Moers II.

Gegen diese Moerser Mannschaften war schließlich kein Kraut gewachsen. Das bekamen die Teams aus Düsseldorf, Bonn und Düren zu spüren. Am Ende standen sich die FCM-Teams im Finale gegenüber, was Moers I knapp für sich entscheiden konnte.

„Unser Nachwuchs hat an diesem Wochenende wieder einmal überzeugt und gezeigt dass sich die vielen Trainingseinheiten gelohnt haben“, freute sich nach den Titelkämpfen der Moerser Nachwuchstrainer Matthias Neuhaus.

 

Uwe Zak

Moerser Fechter Paul Tenbergen wird vom DFB ausgezeichnet

Paul Tenbergen (Mitte), früher FCM, heute OFC Bonn, wurde von Susanne Brombora und Benjamin Denzer ausgezeichnet. Foto: Deutscher Fecht Bund

 

Moers.  Paul Tenbergen wird in Moers Deutscher Florett-Fecht-Meister der Junioren, hört auf, wird Obmann beim OFC Bonn. Grund genug, ihn auszuzeichnen.

Einige Beobachter sagen, dass Paul Tenbergen das Florett zu früh aus den Händen gelegt hat. Der ehemalige, heute 21-jährige Moerser Fechter war in seiner aktiven Zeit richtig erfolgreich. So wurde er in Moers Deutscher Meister bei den Junioren, sammelte außerdem drei Deutsche Vizemeistertitel und weitere zwei Bronzemedaillen bei nationalen Titelkämpfen. Paul Tenbergen ging recht früh nach Bonn ins Leistungszentrum des Olympischen Fechtclub Bonn, besuchte dort das Internat.

FC Moers Fechtclub Moers räumt beim Duisburger Montan-Turnier ab

Maximilian Jobst verpasste in der U17 knapp eine Medaille, holte sich aber Bronze in der U14-Altersklasse.
Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

 

Moers. Der Glanz vergangener Tage ist etwas verblast. Zumindest wirkte es bei der 41. Auflage des internationalen Montan-Turniers der Fechtabteilung von Eintracht Duisburg, das wieder unter dem Motto „Stahl trifft Feuer“ stand, so. Deutlich weniger Teilnehmer aus Belgien und den Niederlanden sowie weitere, zum Teil kurzfristige Absagen sorgten dafür, dass die Eintracht von der Rheinhauser Halle Krefelder Straße in die Fechthalle im Sportpark Wedau auswich. Am Ende traten „nur“ 216 Fechterinnen und Fechter an. Mit dabei der Fechtclub Moers, der in der Kategorie Florett in allen Altersklassen Medaillen holte.

Wegen der geringeren Starterzahlen hatte die Eintracht allerdings „einige Altersklassen zusammengelegt und Damen und Herren gemischt“, bedauerte der Moerser Trainer Saeid Nourouzi. Doch gerade den jüngeren Moersern „in den Schülerklassen ab der U14 war das wohl völlig egal“, so Markus Tenbergen, Vorsitzender beim FCM.

Finale gegen den Schweden Petrini

Doch erst einmal holte sich Nils Fabinger bei den Aktiven mit einem 15:13-Finalsieg gegen den Schweden Felix Petrini aus Stockholm nicht ganz unerwartet die Goldmedaille. Niklas Stieren wurde Achter. Bei den U17-Herren siegte Alexander Hilbrandt, Nick Emde-Marbach holte Bronze. Eine Medaille verpasste Maximilian Jobst als Fünfter nur ganz knapp. Die holte er sich allerdings in der U14, denn dort können neben Jobst auch die noch gar nicht so alten Alexander Hilbrandt, Nick Emde-Marbach und Emanuelle Hagene starten. So holte Hilbrandt dort seine zweite Goldmedaille, gefolgt vom Zweiten Emde-Marbach und den beiden Drittplatzierten Emanuelle Hagene und Maximilian Jobst.

Bei den Damen in der Altersklasse Aktive ging Gold allerdings nach Korea, Luise Greiffer musste sich im Finale geschlagen geben, holte Silber. Mit ihr gingen allerdings acht der Top-Ten-Platzierungen nach Moers. Neben Greiffer teilten sich Renee Oymann und Emily Klockhaus Bronze vor Vivana Polotzek, Celine Pachmann, Vivian Marie Hendler, Amelie Wetzling und Stina Reimelt. Doch damit nicht genug.

In der U14 setzte sich Ariane Hartmann durch, sicherte die nächste Goldmedaille für den FC Moers. Franziska Schomaker wurde Zehnte. Svenja Kosin holte in der U13 Bronze, ihre Schwester Lena Kosin machte es ihr in der U11 nach. Lena Gutzke kam dort auf den fünften Rang – ebenfalls knapp an Edelmetall vorbei.

Gold, Silber und Bronze

Auch bei den Jüngsten räumten die Moerserinnen richtig ab. In der U10 gingen Gold, Silber und Bronze nach Moers. Evelina Latypova siegte vor Katharina Hilbrandt und der Dritten Viona Westerhoff. Viktoria Schomaker kam ebenfalls auf den fünften Platz.

Weiter ging das Medaillensammeln für die Moerser bei den U12-Jungs. Laureano Mehner war nicht zu schlagen und sicherte sich Gold. Bronze holte seine Vereinskumpel Henrik Barby. Mit Jan Wohlgemuth als Fünften schrammte ebenfalls ein Moerser Florettfechter an einer Medaille vorbei.

Alexander Jobst erkämpfte für den Moerser Verein in der U11 eine weitere Bronzemedaille. Und bei den allerjüngsten Fechtern gab es schließlich die letzte Goldmedaille für das Landesleistungszentrum Moers. Niklas Pagenkopf unterstrich sein Talent und gewann seinen Wettkampf – die beiden Bronzemedaillen gingen mit Phillip Dörpinghaus und Lukas Schneider ebenfalls an Moers. Maximilian Schorn komplettierte als Sechster den tollen Erfolg des ganz jungen Nachwuchses.

FCM-Trainer Saeid Nourouzi war dann am Ende des Spektakels sichtlich beeindruckt:  „Unsere jungen Fechterinnen und Fechter haben heute konzentriert gefochten und gezeigt was sie schon gelernt haben. Das freut uns Trainer natürlich besonders.“

 

Uwe Zak

Fünf DM-Medaillen für den FC Moers

Sophia Meißner sichert sich bei den Deutschen B-Jugend Meisterschaften Silber, Nicole Hartfelder und Simon Polotzek Bronze – Silber holt auch die Herren-Mannschaft und Bronze das Damen-Team vom Ausrichten
Genau so muss es sein, wenn eine Deutsche Meisterschaft ansteht. Auch wenn es „nur“ die der B-Jugendlichen ist. Doch wer am Wochenende die Enni-Sporthalle-Rheinkamp besucht hat, der konnte sich davon überzeugen, dass die besten deutschen Nachwuchsfechterinnen und -fechter der Altersklassen U13 und U14 dort um den nationalen Titel kämpfen. Und das am Samstag auch vor den Augen eines Olympiasiegers.Benjamin Kleibring, der selbst beim Fechtclub Moers das Florettfechten erlernt hat und 2008 in Peking olympisches Gold für Deutschland geholt hat, schaute im Sportpark vorbei. Und er brachte auch noch Anne Sauer mit. Die mehrfache Deutsche Meisterin und Europameisterschaftsdritte von Tiflis 2017, schaute gerne vorbei und machte Werbung in eigener Sache. Für ihr Sommer-Fechtcamp, bei dem unter anderem auch Kleibrink mitmacht.

Doch der plauderte in Moers erst einmal mit seinem alten – Pardon – mit seinem ehemaligen FCM-Fechttrainer Herbert Wagner, der immer wieder gerne bei Großveranstaltungen vom FCM vorbeischaut.

Dass am Ende vor rund 500 Zuschauern unter den Fechterinnen und Fechtern im rappelvollen Enni-Sportpark auch noch drei Einzelmedaillen der Deutschen Meisterschaft für den ausrichtenden Verein herausgesprungen sind, setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Wobei: Es sind ja die Deutschen Sparkasse am Niederrhein B-Jugend Meisterschaften. Das Kreditinstitut hat sich nämlich den Titel an den Titelkämpfen gesichert. Möglicherweise hat das dem Verein auch ein bisschen Glück gebracht.

500 Zuschauer

Wenngleich Sophia Meißner (Jahrgang 2006) ihre Silbermedaille in der Altersklasse U13 noch hätte vergolden können. Doch sie konnte sich einfach nicht optimal konzentrieren, zuviel prasselte während der Gefechte auf sie ein. Aber in Vor- und Zwischenrunde setzte sie sich durch, traf auf die an eins gesetzte Namensvetterin Sophia Schnarr vom TFC Hanau – und unterlag mit 5:10. Doch im Hoffnungslauf war sie wieder da. Diesmal hatte Martha Benedix vom Fechtclub Radebeul mit 8:10 das Nachsehen.

Sophia Meißner zog somit doch noch genau wie Eva Engler ins Viertelfinale ein. Während Engler dort der neuen Deutschen Meisterin Amelie Höpfl vom FC Tauberbischofsheim mit 5:10 unterlag, setzte sich Meißner mit 10:8 gegen Ella Gamke vom TV Markkleeberg und im Halbfinale gegen Fanny Kuhring vom SC Berlin mit 10:9 durch. Nur im letzte Gefecht klappte es nicht mehr. Höpfl behielt mit 10:5 die Oberhand. Doch Sophia Meißner hat am Ende Silber gewonnen.

Ein weiteres Riesentalent vom Fechtclub Moers ist ebenfalls mit einer DM-Medaille aus den Deutschen Meisterschaften herausgekommen. Nicole Hartfelder musste sich in ihrer Altersklasse U13 im Halbfinale lediglich der neuen Deutschen Meisterin Lucia Arnela vom ATSV Saarbrücken denkbar knapp mit 7:10 geschlagen geben. „Nicole war richtig klasse. Hochkonzentriert und fokussiert hat sie gegen ihre Gegnerinnen gefochten“, lobte dann auch Markus Tenbergen, der 1. Vorsitzende vom Moerser Fechtclub, alle Teilnehmer und bekam sein Grinsen am Ende kaum noch aus dem Gesicht.

Immerhin hat mit Simon Polotzek auch noch ein Fechter vom FCM eine Medaille ergattert. Bronze holte er sich, nach dem er ungemein souverän seine Gefechte absolviert hatte und im Halbfinale dann aber doch Louis Wagner vom FC Berlin Südwest mit 10:5 unterlag.

Tenbergen grinste allerdings auch noch gestern, denn auch die Mannschaften Nordrhein, dort ist das Moerser Team eingruppiert, blieb nicht ohne Edelmetall. Jeweils mit zusammengefassten Altersgruppen holten die Herren U13/14 Silber und die Damen U13/14 Bronze.

„Ich bin mehr als zufrieden, ich bin richtig happy“, so Tenbergen. „Wir wollten über alle Deutschen Meisterschaften – also von der A- bis zur B-Meisterschaft – wenigstens zwei Medaillen holen. Jetzt sind es insgesamt acht geworden. Klasse.“

Uwe Zak

Moerser Junioren schlagen sich prima

Neun junge Damen und ein Herren-Trio vom FCM kämpfen in Schwerin um die Deutsche Meisterschaft – als beste Teilnehmer aus der Grafschaft wird Renee Oymann Achte, Nils Fabinger landet auf dem 13. Rang
Der Kampf um die deutschen Meistertitel war in Schwerin für die meisten Fechterinnen und Fechter aus Moers beinahe gewohntes Terrain. Dort standen sich die Junioren, quasi die U20, im Einzel und Mannschaftswettbewerb gegenüber. Bei den Florett-Damen vertraten Vivian Marie Hendler, Greta Jansen, Emily Klockhaus, Renee Oymann, Celine Pachmann, Viviana Polotzek, Stine Reimelt, Merle Ruers und Amelie Wetling den Fechtclub Moers; bei den Herren waren es Gregor Branscheid, Nils Fabinger und Niklas Stieren.Vivian Marie Hendler, eine der insgesamt jüngsten Teilnehmerinnen, überstand die Vorrunde nicht. Wobei es nicht ihre letzte DM gewesen sein muss. Amelie Wetzling hatte im ersten K.-o.-Gefecht gegen Sophia Knap mit 12:15 das Nachsehen. Die restlichen FCM-Damen kamen per Freilos unter die besten 64 Fechterinnen.

Quintett unter den besten 16

Viviana Polotzek unterlag dort Maria Adrian aus Quernheim und Celine Pachmann auch zur Überraschung von FCM-Cheftrainer Matthias Block Tina Wenzke aus Oschatz mit 11:13.

So zog ein Moerser Quintett erst in die Runde der besten 32, danach in die der besten 16 Fechterinnen ein. Dort unterlag Merle Ruers der späteren DM-Dritten und ehemaligen Moerserin Pia Ueltgesforth; Greta Jansen hatte gegen Carlotta Sophie Morandi aus Berlin das Nachsehen. Doch Renee Oymann, die, wie berichtet, vor einer Woche noch DM-Silber und -Bronze bei der A-Jugend geholt hatte, warf beim 15:13 mit Luca Holland Cunz aus Weinheim eine der Favoritinnen aus dem Turnier.

Unter den letzten Acht musste sie sich aber Marie Höfler mit 10:15 geschlagen geben. „Unser junges Team hat hier sehr gut gefochten. Renee ist momentan in einer unglaublichen Verfassung“, freute sich auch Trainer Matthias Neuhaus.

Das Herren-Trio zog ohne Probleme in die K.-o.-Gefechte und per Freilos gleich in die nächste Runde ein. Doch unter den besten 64 Fechtern unterlag Gregor Branscheid nach großem Kampf und zwischenzeitlichem 10:10 Arwen Borowiak, einem der besten Deutschen Nachwuchsfechter, mit 10:15. Niklas Stieren verlor schließlich gegen den Berliner Markus Praus.

Fabinger lässt sich nicht abschütteln

Nur Nils Fabinger ließ sich nicht abschütteln. Gegen den Berliner Noah Dahms setzte er sich mit 15:4 durch. Nach 15:8 gegen den Bonner Elias Engeln zog er unter den besten 16 gegen Paul-Luca Faul mit 11:15 den Kürzeren.

Im DM-Mannschaftswettbewerb kassierten die Moersinnen eine 38:45-Pleite gegen den OFC Bonn. Nach Siegen gegen Halle und der Startgemeinschaft Fürth/Würzburg wurden sie Neunter.

Die Moerser Fechter gewannen zwar ihren erstem Mannschaftskampf gegen Schwerin, unterlagen aber erwartungsgemäß gegen Weinheim und überraschend gegen Münster. Nach dem Sieg gegen Stuttgart wurde Moers Siebter.

Uwe Zak

FC Moers feiert drei DM-Medaillen

Renee Oymann holt sich in Weinheim Bronze bei den Deutschen Meisterschaften. Foto:Archiv/Oleksandr Voskresenskyi

 

Moers. Mit „insgesamt zwei Medaillen“ hatte Matthias Block bei den Deutschen U17-Meisterschaften in Weinheim für die Mannschaft vom Fechtclub Moers geliebäugelt. Am Ende konnte sich der FCM-Cheftrainer sogar über dreimaliges Edelmetall freuen. Einmal Silber und zweimal Bronze holte sein Florett-Team.

Bei den Damen kämpften 98 Fechterinnen um den nationalen Titel. Aus Moers hatten sich mit Sophia Meißner, Vivian Marie Hendler, Stina Reimelt, Amelie Wetzling, Eva Engler, Viviana Polotzek, Nicole Hartfelder, Emily Klockhaus, Renee Oymann, Merle Ruers und Celine Pachmann elf zum Teil ganz „junge Fechterinnen für diese DM qualifiziert. Da ist das Dabeisein schon ein tolles Ergebnis“, freute sich dann auch der zweite Moerser Trainer Saeid Nourouzi.

So war es kein Beinbruch, dass Sophia Meißner und Vivian Marie Hendler die Vorrunde nicht überstanden, Stina Reimelt, Amelie Wetzling und Eva Engler nach ihrem ersten K.-o.-Gefecht ausschieden und Viviana Polotzek sowie Nicole Hartfelder im Kampf in der Runde besten 64 deutschen Fechterinnen den Kürzeren zogen. Überraschend war dabei eher das Ausscheiden von Emily Klockhaus gegen Maria Adrian aus Quernheim. Doch Renee Oymann setzte sich mit 15:4 souverän gegen die Darmstädterin Sara Demel durch.

So traten mit Oymann, Merle Ruers und Celine Pachmann drei Moerserinnen in der Runde der besten 32 Fechterinnen an. Ruers siegte mit 15:12 gegen Lea Sophie Drescher aus Lübeck, Oymann bezwang Isabelle Lindner aus Radebeul und Pachmann hatte mit Jennifer Balle aus Halle an der Saale die schwerste Aufgabe. Sie löste die mit 15:14. Das Trio war weiter.

Niederlage gegen die Meisterin

Doch in der 16er-K.-o.-Runde erwischte es Ruers und Pachmann. Doch Oymann schlug Lucia Arnela aus Saarbrücken, schlug unter den besten Acht die Cottbusserin Angelina Noelle-Krause mit 15:9 und hatte mit dem Halbfinaleinzug Bronze bereits sicher. Mehr wurde es nicht, weil nun die Lokalmatadorin und spätere Deutsche Meisterin Celia Hohenadel wartete. Doch die Moerser Delegation jubelte über den dritten DM-Platz.

Schließlich mischte mit Nils Fabinger, auf dem eine Menge Hoffnungen ruhten, Simon Polotzek, Nick-Emde Marbach, Alexander Hilbrandt und Fabian Heuser noch ein FCM-Quintett bei der Titelvergabe der U17-Herren mit.

Polotzek erwischte es in der Vor-, Marbach nach der Platzierungsrunde. Das verbliebene FCM-Trio rutschte per Freilos vorbei an der 128er-K.-o.-Runde unter die besten 64 Fechter. Dort war dann für Hilbrandt und Heuser Schluss. Fabinger schlug aber mit 15:7 Teymour Saifi aus Tauberbischofsheim, kämpfte beim 15:12 gegen den Weinheimer Aaron Eidemüller und seine Nerven und setzte sich anschließend mit 15:9 gegen Vincent Hellmund aus Stuttgart durch. Fabinger, ein EM- und WM-erfahrener Fechter, bekam es nun mit Noah Braun vom OFC Bonn zu tun – gewann mit 15:11 und zog ins Halbfinale gegen den Quernheimer Justin Arndt ein. Der schlug aber den Moerser, der sich dennoch über Bronze freuen konnte. „Das war ein perfekter Tag. Gleich zwei Medaillen und weitere tolle Platzierungen unserer Sportlerinnen und Sportler. Das macht Lust auf Mehr“, so Matthias Block. Da wusste er noch nicht, dass die Ausbeute noch besser würde.

Rückschlag im Team-Wettkampf

Allerdings hatten erst einmal die Herren einen Rückschlag bei den Mannschaftsentscheidungen zu verkraften: Nils Fabinger musste krank passen. Das junge Team um Simon Polotzek, Fabian Heuser und Alexander Hilbrandt verkaufte sich aber prima. Einem Sieg gegen das Team von Haueneberstein folgten zwei knappe Niederlagen mit 37:45 gegen Stuttgart und im Platzierungsgefecht mit 39:43 gegen Würzburg. Die Fechtgemeinschaft Düsseldorf/Kleve wurde aber mit 45:25 besiegt, wodurch die Moerser Mannschaft von 23 Teams auf dem 14. Platz landete.

Die FC-Damen-Mannschaft hatten dagegen in Bestbesetzung anderes im Sinn. Renee Oymann, Celine Pachmann, Emily Klockhaus und Merle Ruers fegten erst die Startgemeinschaft Soltau/Wolfsburg mit 45:3 von der Planche, trafen dann in der Runde der letzten acht Teams auf Hamburg-Eilbeck und setzten sich mit 45:20 durch und zogen ins Halbfinale ein.

Doch dort warteten die U17-Mädels vom Bundesleistungszentrums des FC Tauberbischofsheim. Nahezu unbeeindruckt aber hochkonzentrierte und selbstbewusst ging das Moerser Quartett diese Aufgabe an – und putzte den vermeintlichen Favoriten völlig verdient mit 44:26. Im Finale setzte sich dann aber der gastgebenden TSG Weinheim durch. Doch der FC Moers jubelte über DM-Silber.

„Enormer Zusammenhalt“

„Was mich an diesem Wochenende, neben den Medaillen und tollen Gefechten unglaublich gefreut hat, war der enorme Zusammenhalt des Moerser Teams“, so ein sichtlich bewegter Trainer Matthias Block. „Auch bereits ausgeschiedene Fechterinnen und Fechter und deren Eltern und Begleitungen haben an beiden Tagen für eine Stimmung gesorgt, die ich bisher so noch nie erlebt habe.“

Kommendes Wochenende sind die Deutschen Junioren Meisterschaften in Schwerin, und am 25. und 26. Mai steht die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft in Moers an.

Uwe  Zak