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Sparkassen-Cup im November

Kann sich was ausrechnen: Greta Jansen mit Matthias Neuhaus.     Foto: Markus Joosten

 

Moers. Es sind die Florettfechterinnen, die in naher Zukunft durchaus bei den Olympischen Spielen dabei sein könnten. Jedenfalls gibt es am kommenden Wochenende, 17. und 18. November, beim Sparkassen-Cup wieder ein Kräftemessen der besten Fechtdamen in den Altersklassen U17 und U20 aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Dieses Turnier, das sonst als letztes nationales Turnier im Januar über die Bahnen ging, wurde durch Änderungen im internationalen Turnierkalender nun auf den November vorverlegt, wodurch der Sparkassen-Cup in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal in Moers ausgetragen wird.

„Auch wenn dies für uns natürlich ein logistischer Mehraufwand ist, so sind wir stolz darauf, dass der Sparkassen-Cup mit der Verlegung in der Saison nun eine weitere Aufwertung bekommt“, freut sich Markus Tenbergen, 1. Vorsitzender beim Fechtclub Moers. Der Verein hatte erst vor knapp acht Wochen den Brendow-Cup ausgerichtet und steht nun vor einem weiteren hochkarätigen Wettkampf des Rheinischen Fechterbundes.

Punkte für internationale Turniere

Beim Sparkassen-Cup konnten die jungen Damen bisher die letzte nationale Chance auf Punkte für Europa- und Weltmeisterschaft nutzen. Nun geht es zum Saisonstart auch um Punkte zur Qualifikation für internationale Turniere, die sonst bereits ausgefochten worden waren. „Das steigert natürlich noch einmal die Attraktivität des Turniers“, freut sich Tenbergen.

U20-Titelverteidigerin ist mit Pia Ueltgesforth sogar eine Moerser Fechterin, die mittlerweile aber für Tauberbischofsheim kämpft. Sie ist Sonntag, 18. November, ab 9 Uhr, sicherlich eine der Favoritinen. Genau wie Greta Jansen vom FC Moers. Sie ist momentan bei den Juniorinnen die Achte der Deutschen Rangliste. „Greta hat eine tolle Entwicklung gemacht“, sagt Saeid Nourouzi, Trainer am Moerser Landesleistungsstützpunkt. „Es ist keine Überraschung wenn sie weit nach vorn kommt, sie kann eben sehr gut fechten.“ Allerdings ist die Konkurrenz groß. Und mit Emily Klockhaus, Vivian Marie Hendler, Renee Oymann, Celine Pachmann, Viviana Polotzek, Stina Reimelt, Merle Ruers und Amelie Wetzling schickt der Moerser Verein weitere klasse Fechterinnen ins Rennen, die die Favoritinen ärgern sollen. „Es treten schon die stärksten Fechterinnen dieser Altersklasse an“, versichert so Matthias Neuhaus, der dritte Mann im FCM-Trainerstab, dass Moers kein Fallobst auf die Planche schicken wird. „Das wird schwer aber nichts ist unmöglich“, weiß er genau.

Die meisten der jungen Moerser Damen können aber auch schon am Samstag, ebenfalls ab 9 Uhr, im Turnier der U17 glänzen. Emily Klockhaus, Celine Pachmann, Renee Oymann und Merle Ruers haben allemal das Zeug dazu, vorne mitzumischen. Dazu kommen noch Viviana Polotzek, Stina Reimelt oder Amelie Wetzling, die alle wissen, was sie mit dem Florett machen müssen und wie es sich anfühlt, zu gewinnen. Mit Eva Engler, Svenja Kosin, Nicole Hartfelder oder Sophia Meißner gibt der FCM auch jüngeren Fechterinnen die Möglichkeit, Turnierluft zu schnuppern.

„Alle Mädchen sind hochmotiviert“

„Alle Mädchen sind hochmotiviert das Finale in der Sparkassen-Fechtarena zu erreichen“, lässt allerdings der Moerser Stützpunkttrainer Matthias Block keine Zweifel aufkommen, dass alle Teilnehmerinnen aus Moers möglichst weit kommen wollen. Insgesamt werden 300 Fechterinnen aus Deutschland und Belgien und den Niederlanden erwartet. Für die Wettkämpferinnen und die Organisatoren vom Verein gleichermaßen eine Herausforderung.

„Ohne unsere vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre solch ein Turnier undenkbar“, versichert Tenbergen.

Uwe Zak

Erst gegen den Lokalmatadoren ist in Budapest Schluss

Nils Fabinger (links) wurde in Budapest bester Deutscher.

 

Moers. Nils Fabinger ist weiterhin gut in Form: Lediglich eine Woche nach dem Einzug in die K.-o.-Runde beim Eden Cup in London überzeugte der Moerser Nachwuchsfechter auch knapp 1700 Kilometer weiter südöstlich. Beim stark besetzten European Circuit der U17-Florettfechter in Budapest.

Erst im entscheidenden Duell um den Halbfinaleinzug musste sich das Moerser Talent dem ungarischen Lokalmatadoren Gergo Szemes, knapp mit 13:15 geschlagen geben. Als Fünftplatzierte war der Fabinger letztlich in der starken Konkurrenz dennoch bester deutscher Fechter. Das brachte ihm auch satte Punkte für die Rangliste der European Fencing Confederation (EFC), dem europäischen Fechtverband, ein. Dort belegt er nun den 19. Rang. Je weiter er im Ranking vorne steht, desto besser ist er bei internationalen Turnieren gesetzt. „Nils ist gut in die Saison gestartet. Wenn er weiter so konzentriert arbeitet, kann das ein ganz erfolgreiches Jahr für ihn werden“, sagte Stützpunkttrainer Matthias Block nach dem nächsten Coup über seinen Schützling.

Angereist aus der ganzen Welt

In Ungarn waren knapp 260 Fechterinnen und Fechter aus der ganzen Welt am Start. „Nils kann in Budapest einen großen Schritt machen“, erklärte Block bereits vor dem Turnier. Fabinger startete stark in das Turnier und konnte alle seine Vorrundengefechte gewinnen. Das bedeutete ein Freilos für das erste K.-o.-Gefecht und den Einzug in die Runde der letzten 128 Fechter. Hier traf er auf den Österreicher Tobias Bressler, den er mit 15:5 bezwang. Auch der Franzose Nathan Gregori stellte keine Gefahr an diesem Tag dar. Nach einem 15:6 ging es in die Runde der letzten 32 Fechter.

Platz unter besten Acht sicher

Dort traf er mit Eliot Changnon auf den nächsten Franzosen im Wettbewerb. Auch diesmal konnte er das Gefecht klar dominieren und zog nach einem ungefährdeten 15:9 in die runde der letzten 16 Fechter ein.

Hier wartete mit Leopold Marc Kuchta der vierte der Vorrunde. Aber auch der Slowake konnte an diesem Tag keine Gefahr für Nils Fabinger darstellen. 15:8 stand am Ende auf der Anzeigetafel und damit war ein Platz unter den besten acht Fechtern dieses Turniers sicher.

Einige Nummern kleiner aber nicht weniger erfolgreich war das Wochenende für ein weiteres Moerser Fechttalent. Henrik Barby stellte sich in Hanau den Gegnern beim TFC Jugend Cup. In der Altersklasse U12 musste er sich unter anderem gegen starke Fechter aus Weinheim, Marburg und Wiesbaden durchsetzen. Am Ende konnte er sich nach starken Leistungen über einen zweiten Platz freuen.

Christian Woop

Sechs mal Gold für den Moerser Fechtclub

Moers. Wieder einmal gab es eine Medaillenflut für die Moerser Nachwuchsfechterinnen und -fechter beim diesjährigen Tiger&Turtle-Turnier in Duisburg. Dabei brachte der Moerser Fechtclub insgesamt sechs Goldmedaillen mit nach Hause: drei bei den Jungen, drei bei den Mädchen. Bei diesem gut organisierten und stark besetzten Turnier für die Altersklassen der Schüler und B-Jugendlichen konnte der Verein darüber hinaus mal wieder die höchste Anzahl an Starterinnen und Starter aufbieten.

„Wir sind mittlerweile wieder in jeder Altersklasse gut besetzt und freuen uns natürlich so viel Talente in unseren Reihen zu haben“ sagte Markus Tenbergen, der erste Vorsitzende des Moerser Fechtclubs. Trainerassistent Matthias Neuhaus sah dies ebenfalls so. „Ich habe hier heute wieder einige gute Leistungen gesehen, darauf kann man aufbauen“, lautete sein Fazit.

Seriensieger gewinnt wieder

Goldmedaillen gab es bei den Jungen in den Klassen U14 bis U12. Niklas Emde-Marbach gewann bei den Ältesten. Platz vier ging an Alexander Hilbrandt, Maximilian Jobst wurde Fünfter und Emmanuel Hagene konnte sich mit Rang neun ebenfalls in die Top Ten einreihen.

Auch in der U13 ging Gold nach Moers. Seriensieger Simon Polotzek war auch in Duisburg nicht zu bezwingen. Mit Finn Meier-Ebert auf Platz drei stand ein weiterer Moerser Fechter auf dem Podest. Noah Leander Irleborn auf Platz fünf und Ben Hörner auf Rang neun gingen nur knapp leer aus.

Bei der U12 knüpfte Laureano Mehner an die Erfolge der vergangenen Turniere an. Er holte sich die Goldmedaille. Mit Jan Wohlgemuth, Henrik Barby und Tristan Ladda gab es drei weitere Platzierungen unter den besten Zehn.

In der Altersklasse U11 ging ebenfalls eine Bronzemedaille nach Moers. Hier sicherte sich Alexander Jobst den Platz auf dem Treppchen. In der jüngsten Altersklasse, der U10, konnte sich Lukas Schneider die Bronzemedaille sichern. Die folgenden Plätze vier bis neun belegten ebenfalls allesamt Fechter aus Moers. Und zwar in der Reihenfolge Niklas Pagenkopf, Martin Schürmann, Adrian Pietsch, Philipp Dörpinghaus und Maximilian Schorn.

Da wollten die Moerser Mädchen natürlich weitere Medaillen folgen lassen. Die U10-Konkurrenz war fest in Moerser Hand: Rang eins für Katharina Hilbrandt, Platz zwei für Evelina Latypova und Bronze für Teresa Abendroth. Der vierte Platz von Sophie Motzkus rundeten das perfekte Ergebnis in dieser Altersklasse ab.

Bei der U11 konnte sich Lena Gutzke die Goldmedaille umhängen. Neben ihr freute sich Lena Kosin über Bronze. Isabel Terstegen verpasste mit Rang vier das Podest nur knapp und auch Ena Lavinia Isimat-Mirin konnte sich über Rang sechs freuen.

Auch wenn es bei der U12 nicht zu Gold reichte, waren Ariane Hartmann und Linn Marie Völker mit dem Gewinn der Bronzemedaille zufrieden.

In der U13 gab es dann wieder Gold – für Eva Engler. Bronze ging an Sophia Meißner, Svenja Kosin und Nele Steffen belegten die Ränge sechs und sieben. Abgerundet wurde das tolle Gesamtergebnis am Ende noch durch eine Silbermedaille für Nicole Hartfelder in der Altersklasse U14.

„Das war schon recht gut, wenn man bedenkt, dass neben den Fechterinnen und Fechtern aus dem Verband auch der starke Nachwuchs aus den Niederlanden und Belgien vertreten war“, so Trainer Neuhaus .

Christian Woop

Moerser Nachwuchs fordert die Elite heraus

Renee Oymann vom FC Moers (rechts) belegte in Cottbus Rang 27.

 

Moers. Nach Cottubs ging jetzt die Reise für die Aktiven des Fecht-Club Moers. Der Florett-Nachwuchs nach am DFB-Qualifikationsturnier teil. Mit Celine Pachmann, Greta Jansen, Emily Klockhaus, Viviana Polotzek, Renee Oymann und Merle Ruers gingen gleich sechs FC-Fechterinnen an den Start, die allesamt noch in jüngeren Jahrgängen startberechtigt sind.

„Wir wollen unseren Talenten so früh wie möglich die Gelegenheit geben sich zu beweisen“, so der Moerser Stützpunkttrainer Matthias Block, wohlwissend, dass seine junge Truppe keine großen Chancen gegen Fechterinnen. wie die siebenfache Deutsche Meisterin Anne Sauer oder das Ausnahmetalent und mehrfache Welt- und Europameisterin Leonie Ebert, haben wird.

Dazu sind die Moerser Fechterinnen einfach noch zu jung. Und, natürlich freuten sich die Moerser Trainer und Fechterinnen auf das Wiedersehen mit Pia Ueltgesforth, die mittlerweile für den FC Tauberbischofsheim die Klingen kreuzt.

Bereits nach der Vorrunde des 84 Starterinnen umfassenden Feldes kam das Aus für Greta Jansen und Celine Pachmann. „Greta hat in den vergangenen Turnieren hervorragende Leistungen gezeigt, da war die Luft halt mal etwas raus“, so die versöhnlichen Worte von Trainer Block. Celine Pachmann beendete das Turnier auf Rang 73, Greta Jansen fand sich auf Platz 70 wieder. Alle weiteren Fechterinnen erreichten die K.o-.Runde der letzten 64 Fechterinnen. Hier kam das Aus für Emily Klockhaus. Sie unterlag ihrer 14 Jahre älteren Kontrahentin Jessica Mamok aus Münster.

Gutes Gefecht

Auch für Viviana Polotzek kam nach einem guten Gefecht das Aus gegen die weit höher eingeschätzte Freya Cenker aus Österreich. Für Viviana Polotzek stand am Ende Platz 41 auf der Anzeigetafel, Emily Klockhaus konnte mit Platz 43 ebenfalls gut leben. Eine Überraschung hingegen gelang Renee Oymann, das erst 14-jährige Moerser Talent gewann souverän mit 15.8 gegen die Berlinerin Jerssica Kinzel.

Und zog damit in die Runde der besten 32 Fechterinnen ein. Ebenfalls die nächste Runde erreichte Merle Ruers. Sie konnte die Hanauerin Marie Schmidt mit 15:8 klar auf Distanz halten. Auch wenn beide Moerser Fechterinnen in der nächsten Runde das Aus ereilte, konnten die Moerser Fechtamazonen mit ihren Ergebnissen und der gezeigten Leistung hochzufrieden zurück in die ehemalige Grafenstadt reisen. Renee Oymann erreichte bei ihrem ersten Aktiventurnier Rang 27 während es Merle Ruers sogar auf Platz 22 schaffte.

Etwas traurig war man in den Moerser Reihen allerdings schon. Verletzte sich doch die ehemalige Vereinskameradin Pia Ueltgesforth während eines Gefechtes so unglücklich, dass sie in der Runde der letzten 32 Fechterinnen aus dem Turnier aussteigen musste. Am Ende stand für sie ein Platz 21 auf dem Papier. „Insgesamt können wir mit den hier gezeigten Leistungen zufrieden sein“, so Trainer Block nach dem Turnier.

Sieg von Linn-Marie Völker

Einen besonderen Turniererfolg konnte an diesem Wochenende Linn-Marie Völker für sich verbuchen. Im Rahmen einer Urlaubsreise durch Schweden nahm sie am „2018 Sydsvenska cupen – Ystadstöten höst“ Turnier im südschwedischen Ystad teil und konnte dort bei einem gemischten Schülerturnier den ersten Platz erzielen.

„Es klingt ja schon verrückt genug, dass unsere Fechterinnen und Fechter ihre Fechtsachen mit in den Urlaub nehmen. Den Club dann aber auch noch erfolgreich bei einem Turnier zu präsentieren macht uns natürlich besonders stolz. Gratulation an Linn-Marie.“, so Markus Tenbergen, der 1. Vorsitzende des Moerser Fechtclubs.

Wolfgang Jades

Nils Fabinger ist in bestechender Form

Nils Fabinger (vorne) ist derzeit in bestechender Form und erreichte bei den Turnieren in München und Burgsteinfurt jeweils das Finale. Dabei holte er wichtige Punkte für die jeweiligen Ranglisten.

 

Moers.   Bei den Turnieren in München und Burgsteinfurt erreicht das große Talent des FC Moers jeweils das Finale und holt zweimal Silber

Nils Fabinger vom Fechtclub Moers ist derzeit in einer unglaublichen Form. Innerhalb einer Woche stellte er dies gleich zweimal unter Beweis. Bei Turnieren in München und jetzt in Burgsteinfurt erreichte er jeweils das Finale fechten.

Greta Jansen wird in Jena Dritte

Greta Jansen hört hier während des Brendow-Cups im vergangenen Jahr ganz genau dem Moerser Assistenztrainer Matthias Neuhaus zu Foto:Archiv/Markus Joosten

 

Einige Fechter vom Moerser Fechtclub hätten eigentlich schon am vergangenen Wochenende in Jena bleiben können. Mussten sie doch dort erneut antreten, beim Turnier der Damen und Herren in der Altersklasse Junioren. Der Moerser Stützpunkttrainer Matthias Block hatte dort „wichtige Ranglistenpunkte“ für „eine gute Ausgangsposition für die beginnende internationale Saison“ im Blick. Leider setzten das aber nur die Damen um, deutlich besser als die Moerser Herren, die mit Gregor Branscheid, Nils Fabinger, Anton Jansen und Niklas Stieren antraten, und Tim Sauermann, der am Landesleistungsstützpunkt beim FCM trainiert und für Düsseldorf startet.

Das gesamte Quintett kam durch die Vorrunde. Doch gleich in seinem ersten K.-o.-Gefecht musste Niklas Stieren völlig überraschend gegen den Berliner Enrico Wolter als 65. die Segel streichen. Das gleiche Los ereilte in der Runde der letzten 64 Fechter Gregor Branscheid (46.) gegen Nils Michael Schramm vom Bonner Internat, und auch Tim Sauermann (51.) unterlag beim 10:15 gegen Joey Köhler ebenfalls einem Berliner.

Nils Fabinger wackelte beim 15:10 gegen Florian Ferizi aus Frankenthal und flog in der Runde der besten 32 Fechter gegen Merlin Borowiak mit 12:15 als 20. überraschend früh aus dem Wettbewerb. Doch Anton Jansen hielt die Moerser Farben hoch, nach dem er sich etwas überraschend gegen den Münchner Michael Kothieringer mit 15:13 durchgesetzt hatte und bei den besten 32 mit 15:10 den Weinheimer Sebastiano Gröteke bezwang. Doch unter den letzte 16 Fechtern stand ihm nun der amtierenden Deutsche Juniorenmeister Luis Klein aus Tauberbischofsheim gegenüber. Jansen unterlag, wurde 16., sackte sechs Punkte für die Deutsche Junioren Rangliste ein, in der er auf den 15 Rang vorrückte. Fabinger ist dort 18. – als A-Jugendlicher, wo er auf dem 9. Platz liegt. Am Ende zeigte sich Matthias Block durchaus versöhnlich und zufrieden. „Anton hat hier heute gut gefochten aber auch die anderen Jungs haben gezeigt, dass man mit ihnen rechnen muss.“

„Enormes Selbstvertrauen“

Den Familiennamen Jansen vertrat bei den FCM-Damen dann Schwester Greta. Ebenfalls erfolgreich. „Greta hat in den vergangenen Wochen enorm an Selbstvertrauen aufbauen können – und dass sie fechten kann steht sowieso außer Frage“, so der Moerser Fechttrainer Saeid Nourouzi. Der konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mit nach Jena. Emily Klockhaus, Renee Oymann, Celine Pachmann, Viviana Polotzek, Merle Ruers, Merle Stieren, Amelie Wetzling und die für Düsseldorf startende Liliane Bätz komplettierten die FCM-Riege, von denen lediglich Greta Jansen eine „echte“ Juniorin ist. Der Rest darf noch in der A-Jugend fechten. Die Ex-Moerserin Pia Ueltgesforth, die nun für den FC Tauberbischofsheim startet, war auch vor Ort.

Liliane Bätz schied leider nach der Vorrunde als 100. aus. Alle anderen Moerserinnen kamen durch die erste K.-o.-Runde unter die besten 64 Fechterinnen Dort unterlagen dann Amelie Wetzling als 64., Celine Pachmann als 61., Merle Stieren als 56. gegen die spätere Turniersiegerin Anne Kirsch sowie Emily Klockhaus als 51. gegen Maike Erhardt – beide aus Weinheim. Renee Oymann wurde 45. und Viviana Polotzek wurde 43., verlor mit 13:15 knapp gegen Carla Zeyn aus Hanau. Merle Ruers setzte sich hingegen mit 15:13 gegen Tina Wenzke aus Oschatz durch, zog neben Greta Jansen in die Runde der letzten 32 Fechterinnen ein. Dort wurde sie sensationell 26., nach tollem Kampf gegen die topgesetzte Sophie Irene Brunets aus Tauberbischofsheim.

Für Greta Jansen ging’s weiter. Nach 15:10 gegen Anne Sophie Schneegans aus Pinneberg, 15:10 gegen Carlotta Sophie Morandi und einem 15:12 in einem nervenaufreibenden Gefecht gegen die WM- und EM-Teilnehmerin Sophia Werner, (beide aus Berlin) war ihr Bronze sicher. Für mehr musste auch sie an Anne Kirsch vorbei, die in diesem Jahr beim Moerser Sparkassen-Cup noch Pia Ueltgesforth unterlag. Aber das klappte für Greta Jansen leider nicht. Sie wurde tolle Dritte.

Uwe Zak

FCM-Mädchen mit starker Leistung in Jena

Renee Oymann (FC Moers, rechts) kam beim Turnier in Jena bis in die Runde der letzten Acht. Foto:Oleksandr Voskresenskyi

 

Moers. Gleich zu zwei Turnieren ging es für die Fechterinnen und Fechter vom Moerser Landesleistungszentrum in den Osten der Republik. Während sich die A-Jugendlichen Mädchen zur ersten Punktejagd für die DFB-A-Jugendrangliste auf den Weg nach Jena machten, ging es für die Florettschüler nach Bitterfeld, wo die Verteidigung des Bitterfelder Schwertes auf dem Programm stand.

„Das wird der erste richtige Härtetest für unsere jungen A-Jugendlichen“, so Trainer Matthias Block vor dem Turnier in Jena. Beim Fair-Ressort Cup gingen insgesamt 126 Starterinnen in der Altersklasse der U17 an den Start. Der Fechtclub Moers ging gleich mit zwölf Starterinnen auf die Bahnen. „Für unsere zum Teil noch B-Jugendlichen ist es ein besonderes Erlebnis hier starten zu können. Trotzdem sollten alle unsere Fechterinnen in der Lage sein die Vorrunde zu überstehen“, so die Vorgabe von Trainer Block.

Vorrunde überstanden

Und die jungen Talente aus Moers machten ihre Sache gut. Alle überstanden die Vorrunde. In der ersten K.o.-Runde erwischte es aber erwartungsgemäß die ersten jungen Moerser Mädchen. Vivian Marie Hendler beendete das Turnier auf Rang 97, Nicole Hartfelder auf Platz 90, Amelie Wetzling und Stina Reimelt belegten die Plätze 84 und 85 und Sophia Meißner konnte sich auf Rang 77 einordnen.

Etwas überraschend kam das Aus für Merle Stieren, die ihr erstes K.-o.-Gefecht ebenfalls verlor und auf Rang 67 aus dem Turnier ausschied. Zum Moerser Duell kam es in der ersten K.-o.-Runde zwischen Eva Engler und Viviane Polotzek, dass Engler nach einem spannenden Gefecht mit 15:12 gewann. Damit zog Engler in die Runde der letzten 64 Fechterinnen ein, während für Viviane Polotzek mit einem guten Rang 65 das Turnier vorbei war.

Mit der für Düsseldorf startenden Liliane Bätz sowie den Moerser Eigengewächsen Renee Oymann, Celine Pachmann, Eva Engler, Merle Ruers und der erst vor einer Woche mit dem NRZ-Nachwuchspreis ausgezeichneten Emily Klockhaus, erreichten immerhin sechs Fechterinnen des Landesleistungsstützpunktes die Runde der letzten 64 Fechterinnen.

Hier kam das Aus für Liliane Bätz. Sie unterlag der Hanauerin Marie Schmidt. Auch Eva Engler musste nun ihrer drei Jahre älteren Gegnerin Cora Elisabeth Schaller aus Radebeul den Vortritt lassen. Celine Pachmann, die eine nicht ganz so tolle Vorrunde gefochten hatte, traf schon früh auf eine der Turnierfavoritinnen. Gegen die spätere zweitplatzierte Anna Zoni aus Tauberbischofsheim konnte Celine Pachmann lang das Gefecht offen halten, musste sich aber am Ende mit 10:15 geschlagen geben. Emily Klockhaus, Renee Oymann und Merle Ruers konnten ihre Gefechte gewinnen und in die Runde der besten 32 Fechterinnen einziehen. Für Liliane Bätz war es am Ende Rang 55, Celine Pachmann fand sich auf Platz 62 wieder und Eva Engler konnte mit Platz 64 sehr zufrieden sein.

15:1-Sieg von Renee Oymann

Auch in der Runde der letzten 32 Fechterinnen waren die verbliebenden Moerser Amazonen nicht zu stoppen. Emily Klockhaus bezwang die Berlinerin Anne-Sophie Halbherr mit 15:7 und Merle Ruers konnte die Englerbezwingerin Schaller mit 15:6 ausschalten. Besonders beeindruckend war in dieser Runde aber der 15:1-Sieg von Renee Oymann über Antonia Finkenstaedt vom FC Grunewald. Finkenstaedt war immerhin viertplatzierte nach der Vorrunde.

Damit hatten drei Fechterinnen aus Moers die Runde der letzten 16 erreicht. Allein das war in Jena schon ein toller Erfolg. Aber, die Mädchen aus der ehemaligen Grafenstadt waren noch nicht fertig. Während Emily Klockhaus ihr Duell gegen Anna Sophie Kothieringer aus München verlor und an Position elf aus dem Turnier ausschied, konnten Merle Ruers und Renee Oymann ihre Gefechte gewinnen und standen in der runde der letzten acht Fechterinnen.

Hier war aber auch für die verbliebenden Moerserinnen Schluss. Merle Ruers unterlag Lucia Arnela aus Saarbrücken und Renee Oymann scheiterte knapp mit 12:15 an Klockhausbezwingerin Sophie Kothieringer.

„Die Mädchen können stolz auf ihre Platzierungen sein“, so Block. Durch die guten Platzierungen in Jena belegen nun Emily Klockhaus, Merle Ruers und Renee Oymann die Platze neun bis elf der aktuellen Deutschen A-Jugend Rangliste.

Uwe Zak

 

Der Brendow-Cup ist da, wo er hingehört

Emily Klockhaus (rechts) gegen Xenia Maul im Finale bei den A-Jugend-Damen. Mit 13:15 unterlag die Moerserin knapp. Foto:Jörg Stieren

 

Moers. Bange machen, gilt nicht, heißt es auch beim Fechtclub Moers. Jedenfalls lädt der Verein zu seinen eigenen Turnieren eher kein Fallobst ein. Genau wie beim diesjährigen Brendow-Cup, der dritten Auflage des Ranglisten-Spektakel unter diesem Namen. Mit den niederländischen Vertretern von s.v. Ter Weer hatte sich der FC Moers jedenfalls einen Kontrahenten ins Haus geholt, der bereits ein, zwei Finger an dem Cup hatte, den die Moerser Mannschaft in den Einzelgefechten erstens verteidigen musste und zweitens auf keinen Fall aus den Händen geben wollte. Denn der Brendow-Cup gehört nach Moers. Alles andere wäre quasi ein Vereinsunfall. Der aber auch in diesem Jahr nicht eingetreten ist. Die Moerser Florett-Riege hat den Pott in Moers behalten. Und das mit dem bislang größten Vorsprung.

30 Punkte hatte die Moerser Mannschaft am Ende auf der Habenseite. Elf Zähler standen auf dem Konto vom s.v. Ter Weer, gefolgt vom SC Amsterdam mit neun Punkten. Folglich belegten zwei niederländische Vereine die Plätze. Allerdings war das Nachbarland mit den beiden Klubs und s.v. O.K.K., s.v. Heerenleed, Holland Schermen, s.v. Tréville, Zaal Amsterdam Zuid, s.v. Beau Geste auch mit acht Mannschaften vertreten. Aus Belgien kam noch Omnisword dazu, und mit Jiacheng Yu trat sogar eine Chinesin an – allerdings für den DFC Düsseldorf.
Positiver Trend aus Bonner Turnier

Jedenfalls hat sich der positive Trend aus dem Bonner Turnier fortgesetzt, wie der 1. Vorsitzende vom FC Moers, Markus Tenbergen, freudestrahlend bemerkte. So holte die Mannschaft des Gastgebers in den verschiedenen Altersklassen fünfmal Gold, viermal Silber und siebenmal Bronze bei 16 Einzelentscheidungen. Und bereits nach dem ersten Tag zeichnete sich der Erfolg der Moerser ab. Da war der Abstand schon deutlich.

Mehr als ihr Scherflein dazu beigetragen hat Greta Jansen, die bei den Juniorinnen die Goldmedaille und bei den Aktiven Silber geholt hatte. Mit diesem überragenden Ergebnis in zwei unterschiedlichen Altersklassen war sie dann auch die erfolgreichste Moerser Fechterin. „Greta hat an diesem Wochenende durchgehend konzentriert gefochten und ihre guten Leistungen der letzten Turnier bestätigt“, freute sich am Ende auch FCM-Trainer Saeid Nourouzi.

Neben den unzähligen Fechterinnen und Fechtern vom Niederrhein, der näheren Umgebung und aus dem benachbarten Ausland reisten auch zahlreiche aus Hamburg, Bremen und Marburg an. „Das Turnier ist weit über die Grenzen des Rheinlandes bekannt“, sagte Tenbergen nicht ohne Stolz. Insgesamt 315 Starts mussten die Organisatoren „wuppen“, 315 Entscheidungen, die erneut belegen, welchen Zuspruch dieser Wettbewerb hat. „Es bleibt weiterhin das größte Florett-Turnier in der Region“, weiß dann auch Markus Tenbergen.
300 belegte Brötchen

Und das muss erst einmal gestemmt werden. Die Helferinnen und Helfer vom Verein haben dafür wieder ganze und nahezu perfekte Arbeit geleistet. Selbstgebackene Kuchen, selbst gemachte Salate, Frikadellen und Würstchen gingen wieder weg wie warme Semmeln – oder besser wie die 300 belegten Brötchen, und etliche Liter Kaffee, die der Verein an den Mann – und an die Frauen und Kinder – gebracht hatte.

Bei den Preisvergaben demonstrierte die Firma Brendow als Hauptsponsor und Namensgeber des Spektakels seine Verbundenheit mit dem Fechtsport. Aber nicht nur dadurch, dass Thomas Stölcker, bei Brendow der Marketing-Leiter, die Siegerehrung vorgenommen hat und sichtlich beeindruckt von der großen Teilnehmerzahl und der guten Organisation war. Er sagte auch, dass sein Sohn beim nächsten Herbstferiencamp mitmischen will, um das Fechten auszuprobieren.

Uwe Zak

Spektakulärer Saisonstart vom FC Moers beim „Bonner Florett“

Simon Polotzek(rechts) setzte sich jetzt auch in Bonn durch und holte den Siegerpokal in der U17 – zum Teil vier Jahre ältere Kontrahenten. Foto: Archiv /Josephine Polotzek

 

Es geht wieder los. Auch die Florettfechter vom Fechtclub Moers sind in die neue Saison gestartet. In der ehemaligen Bundeshauptstadt beim „Bonner Florett“. Und der Moerser Fechttrainer Matthias Block war dann auch sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis. Immerhin nahm die FCM-Gruppe in den unterschiedlichen Altersklassen gleich sechs Siege aus den Hallen des Bundesleistungszentrums mit nach Moers. Dazu kamen etliche zweite und dritte Plätze.

Eva Engler besiegte im Finale der Altersklasse U13 ihre Vereinskameradin Sophia Meißner, in der U12 machte Linn Marie Völker das mit Ariane Hartmann. So gingen schon mal je zweimal Gold und Silber nach Moers.

Bei der U14 gewann Nicole Hartfelder gegen die Duisburgerin Annemarie Braun und steuerte die dritte Goldmedaille bei. Greta Jansen holte bei den U20-Damen Silber vor der Drittplatzierten Emily Klockhaus. Viviana Polotzek wurde in dieser Altersklasse Fünfte.

Merle Ruers sicherte sich in der U17 schließlich Silber vor der Dritten Merle Stieren. Da wollten die jüngsten Moerser Fechterinnen nicht nachstehen. In der U10 ging Silber an Katharina Hilbrandt, Bronze gab es für Fiona Westerhoff.

Drei Titel von den Moerser Jungs

Und die Moerser Jungs steuerten drei weitere Siege und zahlreiche Platzierungen bei. In der U14 setzte sich im rein Moerser Finale Alexander Hilbrandt gegen Maximilian Jobst durch. Nicke Emde-Marbach wurde Vierter. Simon Polotzek stand in der U17 zum Teil vier Jahre älteren Kontrahenten gegenüber, machte seine Sache aber prima. Der 2006 geborene Moerser wurde Vierter, siegte aber in seiner Altersklasse U13, nach seinem Finalsieg gegen den Düsseldorfer Kang-I Lo. Dritter wurde Noah Leander Irleborn, Finn Meier-Ebert verpasste als Vierter knapp das Treppchen. Laureano Mehner besiegte im Moerser U12-Finale Henryk Barby. Schließlich holten in der U11 Alexander Jobst und in der U10 Philip Dörpinghaus jeweils Bronze.

Nun schaut der Vereinsvorsitzende Markus Tenbergen gespannt auf das kommende Wochenende. Dann steht immerhin der 3. Brendow-Cup in der Turnhalle der Heinrich Pattberg Realschule auf dem Programm.

Der Enni-Sportpark-Rheinkamp steht in diesem Jahr den Fechtern nicht zur Verfügung, weil zeitgleich die Zweitliga-Volleyballer vom Moerser SC in ihre Saison starten. „Wir haben schon zahlreiche Turniere in der Pattberghalle durchgeführt und fühlen uns auch dort gut aufgehoben“, zeigt FCM-Kassiererin Marita Grundler Verständnis und drückt dem MSC die Daumen.

„Mit diesem tollen Ergebnis aus Bonn brauchen wir uns wohl keine Sorgen darüber zu machen ob der Brendow Cup in Moers bleibt“, hofft Tenbergen. Allerdings weiß er auch, dass dieses Unterfangen nicht ganz so leicht sein wird. Denn neben den starken Fechterinnen und Fechtern aus Duisburg, Bonn, Düren, Kleve oder Düsseldorf tummeln sich erneut jede Menge junge Topfechter aus Hamburg, Marburg und dem benachbarten Ausland in Moers. „Die starken Athletinnen und Athleten aus den Niederlanden haben uns im vergangenen Jahr ganz schön unter Druck gesetzt“, erinnert sich auch Matthias Block, Trainer des Landesleistungsstützpunktes Moers. Der Kampf um den Brendow Cup beginnt Samstag, 15. September, 9 Uhr, und endet Sonntag, 16. September, 17 Uhr.

Marita Grundler steckt bereits seit Monaten mit ihrem Team bis zu den Ellenbogen in den Vorbereitungen. „Ohne die Hilfe unserer engagierten Eltern könnten wir ein solches Turnier mit knapp 300 Starterinnen und Startern überhaupt nicht stemmen“, sagt sie.

16 Einzelentscheidungen stehen in den verschiedenen Altersklassen an. Und der Gewinner des diesjährigen Brendow Cups sollte möglichst aus Moers kommen. Immerhin ist der „Pott“ ein Wanderpokal, gestiftet vom namengebenden Turniersponsor, der Moerser Firma Joh. Brendow & Sohn, und der Titelverteidiger ist der FC Moers. Der Eintritt ist frei, für Sportler und Besucher wird natürlich gesorgt.

Uwe Zak

Nachwuchs vom Fechtclub Moers räumt in Bochum alles ab

Die erfolgreichen jungen Fechterinnen und Fechter vom FC Moers mit dem Trainertrio Matthias Block (links) sowie (von rechts) Matthias Neuhaus und Saeid Nourouzi.

 

Das erleben die erfolgsverwöhnten Florettfechter vom FC Moers auch nicht alle Tage. Alle acht Titel der NRW-Meisterschaften gehen nach Moers.

Das erleben die erfolgsverwöhnten Florettfechter vom Fechtclub Moers auch nicht alle Tage. Acht Titel wurden in Bochum bei den Nordrhein-Westfalen-Meisterschaften der Schüler und B-Jugend vergeben. Und der Moerser Nachwuchs sicherte sich das Gesamtpaket, nahm alle acht Titel mit.

„Das hab ich bisher so auch noch nicht erlebt“, war darüber sogar Matthias Block, Trainer beim Landesleistungszentrum Moers, beinahe sprachlos. Wobei er selbstverständlich ganz genau weiß, dass seine Schützlinge während der gesamten Saison schon äußerst erfolgreich gewesen sind.

Dominanter Auftritt bei Turnieren

Bei diesem dominanten Auftritt bei Turnieren kommt es natürlich auch häufiger vor, dass Vereinskollegen die Klingen kreuzen. Wie im ältesten Schülerjahrgang der Mädchen, als sich Eva Engler und Sophia Meißner bereits im Halbfinale gegenüberstanden. Eva Engler setzte sich durch, bezwang danach im Finale Reimut Ridder vom Dürener Fechtclub mit 10:7 und holte Gold. Sophia Meißner ging aber nicht leer aus, konnte sich immerhin noch über die Bronzemedaille freuen.

Im mittleren Schülerjahrgang trafen die Moerser Mädchen erst im Finale aufeinander. Dabei holte Ariane Hartmann klar Gold vor Silbermedaillengewinnerin Linn Marie Völker. Die Vorrunden- und die K.-o.-Kämpfe hatten beide zuvor gewonnen.

Im jüngsten Jahrgang bei den Schülerinnen gab es den vereinsinternen Vergleich wieder im Halbfinale. Lena Gutzke zog denkbar knapp mit 8:7 gegen Lena Kosin ins Endduell gegen die Duisburgerin Lenja Losemann ein und holte sich mit 10:7 den NRW-Titel. Für Lena Kosin blieb aber auch Bronze.

Die Mädchen hatten es den Jungs vorgemacht. Auch sie holten im älteren Schülerjahrgang Gold und Bronze. Maximilian Mirbach aus Remscheid hatte im Halbfinale noch Finn Meier-Ebert schlagen können. Doch Simon Polotzek nahm für seinen Moerser Vereinskollegen und Bronze-Gewinner Revanche, setzte sich im Finale mit 10:7 gegen den Remscheider durch.

Im mittleren Schülerjahrgang holte sich Laureano Mehner den Titel des NRW-Meisters. Mit einem 10:0 im Halbfinale gegen den Münsteraner Maxim Ott traf er im Endduell auf den Burgsteinfurter Steffen Hoge und gewann auch dieses Gefecht mit 8:5, sicherte sich so Gold. Alexander Jobst machte schließlich im jüngsten Schülerjahrgang den Erfolg des FC Moers perfekt.

Mit einem 10:8, nach einem spannenden Finale gegen Leander Tjure Schäfer vom TV Jahn Siegen, holte Alexander Jobst den letzten der möglichen sechs NRW-Meistertitel in den Einzelwettbewerben – und sicherte sich die Goldmedaille.

Favorit im Mannschaftswettbewerb

Damit war der FC Moers natürlich Favorit im Mannschaftswettbewerb. Nun mussten die jungen Fechterinnen und Fechter ihre Nerven unter Kontrolle halten. Die Entscheidungen in diesen Schülerklassen wird in gemischten Mannschaften gesucht. Für die Moerser Teams war das alles kein Problem. In Vor- und K.-o.-Runde hatte unter anderem der OFC Bonn mit 20:45 und Burgsteinfurt mit 28:45 das Nachsehen gegen die Moerser Mannschaften. So trafen im Finale Moers I mit Ariane Hartmann, Sophia Meißner, Linn Marie Völker und Eva Engler und Moers II mit Tom Fischer, Simon Polotzek, Laureano Mehner und Finn Meier-Ebert aufeinander. In einem äußerst spannenden Final-Wettkampf setzte sich Moers II mit 39:26 durch und holte sich Gold. Team-Silber ging aber ebenfalls an Moers.

„Das war eine tolle und geschlossene Leistung aller Fechterinnen und Fechter. Das Trainerteam ist sehr stolz auf die Kids“, jubelte auch FCM-Trainer Saeid Nourouzi.

„Welch ein großartiger Saisonabschluss. Mit solch einer Dominanz haben wir nicht gerechnet. Medaillen bei Deutschen Meisterschaften, unzählige Landesmeister- und NRW Meistertitel, den Deutschlandpokal gewonnen, die Maske von Maintal steht in Moers. Was für ein goldenes Jahr für den Moerser Fechtclub“, sparte auch Markus Tenbergen, 1. Vorsitzende beim FCM, nicht mit Eigenlob. Aber zu recht.

Uwe Zak